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Die Welt am Draht, das sind Kommentare, Informationen, Gedanken und natürlich News rund um die Welt der Comics und darüber hinaus.

25.08.2003

Die Comicfestivals München und Berlin werfen ihre Schatten
(Comic)
Als erster ist Uli Oesterle dran. In einer Rundmail gibt dieser bekannt:

Liabe Leit.
Anlässlich des Comicfestival´s in Berlin und des Münchner Comicfestes eine Woche später, gedenke ich mein absolut druckfrisches Hardcover-Farb-Comicalbum "Hector Umbra - Der halbautomatische Wahnsinn" mit einer exklusiven, hochwertigen und nicht minder wertvollen Originalzeichnung zu versehen.


Weiter geht's mit Epidermophytie und Zwerchfell...

posted by Sascha um 15:26 | Permalink


Die Rückkehr des unaussprechlichen Comicmagazins
(Comic)
Epidermophytie (laut Lexikon heisst das übrigens Fusspilz) gibt sich die Ehre. Auch hier der unveränderte Pressetext:

Liebe Freunde der gepflegten Comicunterhaltung,
Epidermophytie, das sympathische Comicmagazin von Breitbeinigen für Breitbeinige aus Berlin mit der Jubelnummer 10 in Lexikonstärke! Mit dabei alles was in der 10ausgabigen Magazingeschichte Rang und Namen hat mit ihren besten Geschichten, die sie sich extra für diese Ausgabe aufgespart haben! Dazu eine illustre Anzahl von Gästen, wie den Italiener Rocco Lombardi (ist zum Beispiel für das Backcover verantwortlich) oder die trinkfesten Küstenbewohner Wittek und Levin Kurio, die in ihren Geschichten ihre bitteren Erfahrungen mit der Epidermophytiecrew verarbeiten! Daneben kann man etwas über gestohlenen Urlaub, von den Schwierigkeiten beim Aufbau des sozialistischen Chinas in einem reinen Frauendorf (naja fast reinen Frauendorf), warum auf Trödelmärkten Scorpionsplatten für 3 Euro verkauft werden und von einem wild um sich schiessenden Kinderwagen in Tokio erfahren! Epidermophytie nr 10 mit 88 Seiten, Klebebindung und Comix von Rolf Nölte, Karsten Schreurs, Mawil, Usi B. Fitzenreiter, Wittek, Levin Kurio, aha & Jakob Ände, pr hartung, Max Förster, Rocco Lombardi für 5 Euro. Watch out by your local comicdealer or call: Epidermophytie

 Sneak Preview gibt's hier

Für alle, die den persönlichen Kontakt suchen: Das neue Heft, die Klassiker und natürlich all Eure Stars findet Ihr beim Berliner Comicfestival in der Backfabrik.


posted by Sascha um 15:22 | Permalink


Zwerchfell gibt laut
(Comic)
Das ist soeben von der zwerchfellianischen Comicfront eingetroffen. Ich gebe den Pressetext kommentarlos wieder:

GIER von Isabel Kreitz

Isabel Kreitz, laut Zwerchfell-Mitarbeitern, der seligen Wochenzeitung „Die Woche“ und zahlreichen Comicfans „Deutschlands beste Comic-Zeichnerin“, legt nach. Das neueste Werk der Hamburgerin heisst „Gier“ und ist der vierte Teil ihrer erfolgreichen „Ralf“-Serie. Bisher erschienen sind: „Schlechte Laune“, „Ralf lebt“, „Totenstill“ und zum Ende diesen Sommers „Gier“ – sicherlich eine der schönsten und spannendsten deutschen Comic-Geschichten 2003.

„Gier“ zeigt Ralf und seine Mitstreiter die mittlerweile älter geworden, sind. Jeder von Ihnen ist auf der Suche nach "Etwas". Sie sind allesamt gierig bei der Erfüllung ihrer Bedürfnisse, nur Ralf, zurück im Hamburger Untergrund, wird etwas finden, mit dem er gar nicht gerechnet hat.

Pressestimmen zu den bisherigen Geschichten:

Band #1 „Schlechte Laune“

"Beste Neuheit des Erlanger Comicsalons...angenehm lakonisch erzählt, zeichnerisch und im Dialog ungemein stilsicher." (SPEX 11/94)
"Fesselnd erzählt und brilliant gezeichnet." (TEMPO 7/94)

Band #2 „Ralf lebt!“
"Alles erschütternd wie spannend: überraschend und abgedreht schließlich das Ende" (EB MUSIKMAGAZIN #56)
"Die Fortsetzung hält, was der erste Teil, Schlechte Laune, versprochen hat" (COMIC! 10/95)

Band #3 „Totenstill“

“...läßt Totenstill eine erzählerische und zeichnerische Perfektion erkennen, die schon jetzt dazu geführt hat, daß Kreitz die bekannteste Comiczeichnerin Hamburgs ist" (TAZ HAMBURG 7/97)
"Mit Totenstill hat Isabel Kreitz eine fantastische Bildererzählung vorgelegt...ein Comicgenuß." (HEFTIG - DAS LN-JUGENDMAGAZIN 3/97)

Band #4, „Gier“, wird zum Release auf dem Comicfestival in Berlin (27-31. August) von der Zeichnerin persönlich präsentiert. Der Comic ist in allen Comicshops und Buchhandlungen erhältlich oder einfach bei www.zwerchfell.de über den Shop bestellbar.

GIER von Isabell Kreitz
12 Euro - 80 Seiten - Vorwort von Christoph Dallach (Spiegel)

ACHTUNG: Die in der „Comixene und im „Graphic Attack“ angegebenen Preise sind inkorrekt!


posted by Sascha um 15:13 | Permalink


15.08.2003

Ve Heil! heil! right in der Fuehrer's face.
(Geschichte)

"Der Fuehrer's Face" ist einer der bekanntesten, aber zumindest in Deutschland am seltensten gesehenen Propaganda-Filme aller Zeiten. Er entstand 1942 und zeigt einen Donald Duck, der im Nazi-Land lebt, Bildern der Herren Hitler, Hiroito und Mussoline zu-heilt und dann unter sehr unangenehmen Konditionen in einer Nazi-Munitionsfabrik arbeiten muss, ehe er aufwacht und feststellt, dass das alles nur ein Traum war und er weiterhin in den guten, alten USA lebt.

Auf dieser Website kann man sich den Cartoon nun als Stream angucken. Hier lassen sich auch andere Perlen finden, etwa "Bugs Bunny nips the Nips", wo der Welt bekanntester Hase sich mit den Truppen Hirohitos auseinanderzusetzen hat. What's up, Mac-san?

Die Website selber (The Authentic History Center) ist es wert, dass man sie mal ein bisschen durchforstet, denn sie bietet einen der besten Angänge an Geschichte an die es gibt: Originaldokumente. So kann man anhand von Originalreden, Werbeflugblättern, Liedern wie "We're Gonna Have to Slap the Dirty Little Jap (and Uncle Sam's the Guy Who Can Do It)" oder dem Iran-Contra-Trading-Card-Set einen Einblick in die amerikanische Volkseele zu einer bestimmten Zeit nehmen.

Dabei werden auch immer wieder Comics und Cartoons herangezogen. Von "This Godless Communism" aus den 60ern, über die "Minderheitencomics" der '70er (sogar 'Dazzler' ist hier vertreten) bis hin zu "Comics über 9/11" (etwa Spiderman #36 oder Heroes) ist hier einiges vertreten.

Also wer ein bisschen Interesse an Geschichte oder amüsanten Memorabilia hat, der sollte die Seite wirklich auschecken. Es lohnt sich.

posted by Björn um 10:39 | Permalink


14.08.2003

Comics sind nicht mehr nur für Kinder...
oh halt, das sind sie scheinbar doch

(Rechtsstreitigkeiten)

Diese Geschichte ist inzwischen über eine Woche alt (der eigentliche Fall sogar fast vier Jahre), aber ich habe erst heute dank eines Links bei Atrios darüber gelesen.

Hier eine kurze Zusammenfassung des haarsträubenden Unsinns der sich in Dallas Texas abspielte: ein verdeckter Ermittler erwarb von Jesus Castillo, 26 Jahre alt, Manager von Keith's Comics in Dallas, die englische Ausgabe von "Demon Beast Invasion: The Fallen" #2 .. Ein Comic für Erwachsene, der so ausgezeichnet war und sich in einem gesonderten "Nur für Erwachsene"-Bereich des Ladens befand. Der Polizist war ein Erwachsener. Trotzdem wurde Castillo verhaftet und wegen eines "Class A misdemeanor" (also in etwa "Ordnungswidrigkeit") angeklagt, was im schlimmsten Fall zu zweijähriger Haft führen kann.

Der Fall kam vor Gericht, wobei Castillo vom Comic Book Legal Defense Fund verteidigt wurde, der versuchte zu erklären, dass der betreffende Comic einen künstlerischen Wert habe und nicht einfach nur obszön sei, was nach US Recht strafbar ist.
Allerdings entschieden sich sowohl Anklage, als auch Richter, als auch Geschworenen Jury dazu diese Aussagen zu ignorieren und zwar aus dem Grunde, dass Comics nunmal für Kinder sind.

"I don't care what kind of testimony is out there," the prosecuting attorney said. "Comic books, traditionally what we think of, are for kids."

Das dieser Comic nicht als klar obszön verurteilt wurde und es somit legal war, den Comic -das nochmal zum mitschreiben: der als Erwachsenen-Comic ausgezeichnet in einer "Nur für Erwachsene"-Sektion stand- an einen Erwachsenen zu verkaufen wurde hierdurch komplett außer Acht gelassen. Das Ende vom Lied ist eine 180 Tage Haftstrafe für Castillo, dazu ein Jahr auf Bewährung und 4.000 Dollar Strafe. Ein erneutes Aufrollen des Falls wurde am 5. August abgelehnt...

So und wenn das nächste Mal jemand sagt, dass Comics nicht nur für Kinder sind, oder die FAZ oder SZ mal wieder einen "Comics sind nicht mehr nur für Kinder"-Artikel druckt, dann will ich einen Sturm der Entrüstung sehen, denn jetzt wurde ja gerichtlich ein Präzedenzfall geschaffen, der das Gegenteil beweist. Zudem beweist er einmal mehr wie arm unser Justiz-System ohne Laien-Juries ist...

Mal ehrlich, manchmal möchte man nur noch schreien.

Nachtrag: Hier ist noch ein zweieinhalb Jahre alter Artikel aus dem "Dallas Observer" zu der Gerichtsverhandlung, in dem sogar besagt wird, dass Scott McCloud vor dem Gericht ausgesagt hat und den betreffenden Comic als keine reine, storylose Darstellung sexueller Handlungen verteidigt hat...




posted by Björn um 00:14 | Permalink


10.08.2003

Besuch den TKYBRQG
(Comic)


TKYBRQG steht für "The Kill Your Boyfriend Random Quote Generator" und die Erklärung was das sein soll ist wie folgt:

"Where do these quotes come from? A fabulous single issue comic book named Kill Your Boyfriend, by Grant Morrison, Philip Bond, D'Israeli, and Daniel Vozzo. "Boy meets Girl. Girl falls for Boy. Boy takes Girl on violent rampage through English suburb. Murder, sex, drugs, and anarchy follow."

zum TKYBEQG

posted by Sascha um 20:15 | Permalink


Nicht vergessen: Borderline
(Comic)

Ich hab's früher schon öfter in den News erwähnt, später wurde es dann leiser um das Borderline Mag und irgendwann kamen die Macher mit den Veröffentlichungen aus dem Tritt, da sie Opfer eines unverschuldeten Dot.com Crash wurden und auf unbezahlten Rechnungen sitzen blieben, aber, lange Rede kurzer Sinn, es existiert noch immer und ist sehr lesenswert.
Borderline - das für umme Onlinecomicmagazin

posted by Sascha um 17:44 | Permalink


Flash Mobs sind doof, ausser in Japan
(Hysterie)


Okay, wer hat's nicht schon längst von Nesw-Webseiten oder Nachrichtenmagazinen um die Ohren gehauen bekommen: Flash Mobs sind der neueste Trend. Übers Internet verabredet man sich über Rundmails, sogenannte moblogs oder SMS um anschliessend irgend etwas bescheuertes zu tun z.B. sich auf einem grossen Platz mit aufgespannten Regenschirmen zu versammeln obwohl die Sonne strahlt. In Amerika besonders "in": Läden zu Hunderten stürmen, grinsen und sich auf den Boden hocken. Es ist ja so witzig.

Natürlich zählen da solche Veranstaltungen wie der Weltwirtschaftsgipfel in Seattle 1999 oder die Massendemonstration gegen den philipinischen Präsidenten Estrada im Jahr 2000 nicht, welche auf dieselbe Weise organisiert wurden . Die waren halt politisch motiviert und keine Aktionskunst, ergo müsste man sich sogar über einen tieferen Sinn unterhalten. Sowieso: Wenn alles was die moderne Technik zustande bringt ein Massenauflauf in McDonald's Filialen ist, um die unterbazhlten Arbeistssklaven dort zu nerven und zu verwirren, dann sind wir nicht weit gekommen.

Technokrat und Comic-Autor Warren Ellis hat für seine Flash Mob-Begeisterung dann auch teuer bezahlen müssen. Sein Weblog "Die Puny Humans" verschwand kurzzeitig, da der webtraffic aufgrund einer Erwähnung in einem BBC Artikel auf über 2 GB stieg und die Webseite dann automatisch aus dem Netz genommen wurde. O-Ton Ellis: "The London Flash Mob was teh suck."..."pointless waste of time"..."trendy fuckwits"..."but at least I met a few interesting people." Na wenigstens hat er seinen Marktwert jetzt wieder etwas in die Höhe geschraubt. Der Mann ist ein Marketingtalent das muss man ihm lassen. Ob er das jetzt bewusst oder zufällig macht ist die Frage.

In Japan war man da früher dran und sowieso, hier scheint man ein Talent dafür zu haben alles ins Extrem zu ziehen - auch die begesieterungfür einen Science-Fiction Film. Es gab inTokio mehrere "Matrix"-Flash Mobs anlässlich des Films "Matrix reloaded". Horden von Menschen in schwarzen Anzügen inklusive Sonnenbrille auf öffentlichen Plätzen. Irgendwo da draussen haben ein paar bits und bytes namens Smith bestimmt vor Freude in die Hände geklatscht. Fotos vom fünften Matrix-Treffen in Tokio und Die Gateway Seite zu den anderen Treffen

posted by Sascha um 14:22 | Permalink


08.08.2003

Nicht nur Comics sind im Arsch
(Musik)

Endlich habe ich diesen Artikel wiedergefunden. Er heisst "the problem with music" wurde von Steve Albini geschrieben und zeigt was mit den künftigen "Superstars", "Popstars", "Star Search"-Gewinnern etc. passieren wird. Was das mit Comics zu tun hat? Irgendwie erinnert mich das alles nur all zu gut an Comics.

Schonmal von EPIC gehört? Irgend jemand? Oder sollte es nicht heissen "gebt uns eure besten Ideen, übertragt uns alle Rechte und kriegt dafür ein Taschengeld". Das ist genau der Deal der die Superman-Erfinder Siegel und Shuster Millionen gekostet hat. Das ist der Deal der immer noch gerne von den grossen amerikanischen Verlagen praktiziert wird. Und das auf perfide Weise: Auf den Schecks die ein Autor/Zeichner/Inker/Letterer geschickt bekommt, ist ein Vertrag gedruckt der alle Rechte auf den Verlag überträgt. Keine Unterschrift, kein Geld. Aber wer zum Teufel ins Bett steigt sollte sich darüber auch im klaren sein das der einen ficken will, nichts anderes. In Deutschland ist man da etwas sozialer (Gott sei's gedankt), dafür ist es auch zehnmal schwerer seinen Comic für Geld gedruckt zu bekommen.

Ein bisschen Geld ist besser als gar kein Geld sagen sich da viele Kreative und das "shitwheel" dreht sich weiter. In der Musikbranche läuft die Geldverteilung etwas komplizierter ab, allerdings mit demselben Ergebnis: der Künstler geht so gut wie leer aus. Illegale MP3s hin oder her, illegale Comic-PDFs hin oder her.

Na ja, zufälligerweise wurde eine Band aus meinem weiteren Bekanntenkreis letztes Jahr "gesignt". Die haben jetzt einen Vertrag über drei Platten und müssen mit der ersten gleich 20.000 Stück verkaufen. Das ist für eine Newcomerband ein gutes Stück Holz und kaum zu schaffen. Meiner Meinung nach wurden die unter Vertrag genommen, nicht weile sie hervorragende Musiker sind oder so tolle Lieder haben, nein, im Portfolio des Labels fehlte noch eine Sixties-Band. Die besten Voraussetzungen also.

Aber hey, die Hoffnung stirbt als letztes und so.

the problem with music
by steve albini
excerpted from Baffler No. 5


Whenever I talk to a band who are about to sign with a major label, I always end up thinking of them in a particular context. I imagine a trench, about four feet wide and five feet deep, maybe sixty yards long, filled with runny, decaying shit. I imagine these people, some of them good friends, some of them barely acquaintances, at one end of this trench. I also imagine a faceless industry lackey at the other end, holding a fountain pen and a contract waiting to be signed.

Nobody can see what's printed on the contract. It's too far away, and besides, the shit stench is making everybody's eyes water. The lackey shouts to everybody that the first one to swim the trench gets to sign the contract. Everybody dives in the trench and they struggle furiously to get to the other end. Two people arrive simultaneously and begin wrestling furiously, clawing each other and dunking each other under the shit. Eventually, one of them capitulates, and there's only one contestant left. He reaches for the pen, but the Lackey says, "Actually, I think you need a little more development. Swim it again, please. Backstroke."

And he does, of course.

I. A&R Scouts


Every major label involved in the hunt for new bands now has on staff a high-profile point man, an "A&R" rep who can present a comfortable face to any prospective band. The initials stand for "Artist and Repertoire," because historically, the A&R staff would select artists to record music that they had also selected, out of an available pool of each. This is still the case, though not openly.

These guys are universally young [about the same age as the bands being wooed], and nowadays they always have some obvious underground rock credibility flag they can wave. Lyle Preslar, former guitarist for Minor Threat, is one of them. Terry Tolkin, former NY independent booking agent and assistant manager at Touch and Go is one of them. Al Smith, former soundman at CBGB is one of them. Mike Gitter, former editor of XXX fanzine and contributor to Rip, Kerrang and other lowbrow rags is one of them. Many of the annoying turds who used to staff college radio stations are in their ranks as well.

There are several reasons A&R scouts are always young. The explanation usually copped-to is that the scout will be "hip" to the current musical "scene." A more important reason is that the bands will intuitively trust someone they think is a peer, and who speaks fondly of the same formative rock and roll experiences.

The A&R person is the first person to make contact with the band, and as such is the first person to promise them the moon. Who better to promise them the moon than an idealistic young turk who expects to be calling the shots in a few years, and who has had no previous experience with a big record company. Hell, he's as naive as the band he's duping. When he tells them no one will interfere in their creative process, he probably even believes it.

When he sits down with the band for the first time, over a plate of angel hair pasta, he can tell them with all sincerity that when they sign with company X, they're really signing with him and he's on their side. Remember that great, gig I saw you at in '85? Didn't we have a blast.

By now all rock bands are wise enough to be suspicious of music industry scum. There is a pervasive caricature in popular culture of a portly, middle aged ex-hipster talking a mile-a-minute, using outdated jargon and calling everybody "baby." After meeting "their" A&R guy, the band will say to themselves and everyone else, "He's not like a record company guy at all! He's like one of us." And they will be right. That's one of the reasons he was hired.

These A&R guys are not allowed to write contracts. What they do is present the band with a letter of intent, or "deal memo," which loosely states some terms, and affirms that the band will sign with the label once a contract has been agreed on.

The spookiest thing about this harmless sounding little "memo," is that it is, for all legal purposes, a binding document. That is, once the band sign it, they are under obligation to conclude a deal with the label. If the label presents them with a contract that the band don't want to sign, all the label has to do is wait. There are a hundred other bands willing to sign the exact same contract, so the label is in a position of strength.

These letters never have any term of expiration, so the band remain bound by the deal memo until a contract is signed, no matter how long that takes. The band cannot sign to another label or even put out its own material unless they are released from their agreement, which never happens. Make no mistake about it: once a band has signed a letter of intent, they will either eventually sign a contract that suits the label or they will be destroyed.

One of my favorite bands was held hostage for the better part of two years by a slick young "He's not like a label guy at all,' A&R rep, on the basis of such a deal memo. He had failed to come through on any of his promises (something he did with similar effect to another well-known band), and so the band wanted out. Another label expressed interest, but when the A&R man was asked to release the band, he said he would need money or points, or possibly both, before he would consider it.

The new label was afraid the price would be too dear, and they said no thanks. On the cusp of making their signature album, an excellent band, humiliated, broke up from the stress and the many months of inactivity.

Hier gibt es den Rest zu lesen...

posted by Sascha um 14:14 | Permalink


05.08.2003

Tagebuch Berlin: Renates Comicbibliothek
(Comic)

Dies ist der Anfang einer unregelmässigen Reihe, in der ich Comic-Erlebnisse aus Berlin aufnotieren werde.

Jeden ersten Montag im Monat trifft sich die Berliner Kunstcomicposse in der Tucholskystraße 32 in Berlin Mitte. Da trifft dann Reprodukt auf Avant oder Monogatari auf ...mich. Ich war diesen Montag mit Tim Dinter von Monogatari dort verabredet.

Die "Renate" ist ein kleines Ladengeschäft in bester Lage. Man kann Comics dort nicht nur ausleihen, sondern auch kaufen. Wer nicht kaufen will kann sich für 1,50 Euro anmelden und muß dann nur monatlich 2,50 Euro bezahlen, aber nur dann wenn er sich etwas ausleiht - sozialer geht es kaum. Problematisch ist jedoch das viele Comics nie wieder zurück kommen und einmal eingeschrieben die Ausleiher meistens nur im Einschreibemonat auftauchen und dann nie wieder.

Ich hab mir so ganz nebenbei natürlich gleich mal "German wunderkind" Mawil geschnappt und mir zeigen lassen was er so alles in letzter Zeit gemacht hat. "Wir können ja Freunde bleiben" liegt für ihn ja schon 8 Monate zurück (hier gibt's übrigens auch schon die 2.Auflage - Gratulation!). Eine ganze Menge hat er gemacht, zwar immer nur Kurzbeiträge, diese allerdings verteilt auf 7 bis 9 Publikationen.

Am Schluss hat mir Tim dann noch erklärt was in Berlin comicmässig so geht. Das ist ne ganze Menge. Ich will versuchen mir das im laufe der Zeit alles mal reinzuziehen. Das Monogatari-Atelier und das "Manga Café" sind wohl als nöchstes dran. Bleibt mir also nur noch zu sagen das man mal bei der Renate vorbei sollte, wenn man Berlin besucht, denn dort kann man so ziemlich alles von allen Berliner Künstlern kaufen was es so gibt - inklusive der humoristischen Frühwerke von Mawil.
zur RENATE Comicbibliothek

posted by Sascha um 18:46 | Permalink


03.08.2003

Täglich Webcomics lesen ohne zu surfen
(Comic)

Für den Mozilla Browser gibt es eine Erweiterung namens "Daily Comics". Hiermit ist es möglich seine favorisierten Webcomics im Browser komplett anzusehen, ohne jede einzelne Seite ansurfen zu müssen. Alles was man braucht ist der Mozilla Browser (Freeware) und das Plug-In "Daily Comics" (plus einige ActiveX Dateien) und es kann losgehen.

posted by Sascha um 15:45 | Permalink