| Anna Fink - Die Fanfare des Königs |
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| Geschrieben von Stefan Dinter | |||||
| Donnerstag, 2. August 2007 | |||||
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Boris Zatko wird den meisten durch seine Arbeit am Sparkassenmagazin KNAX bekannt sein, das er seit 2004 zeichnerisch mitbetreut. Mit "Anna Fink - Die Fanfare des Königs" legt er sein erstes Buch, ein Fantasy-Jugendbuch, vor. Ganz ohne Illustrationen. Die Pull-Quote gleich vorneweg: "ANNA FINK ist besser als HARRY POTTER". Denn wenn ich die beiden Bücher (der erste Potter war ja auch ein Erstlingsbuch) miteinander vergleiche - und das tut man in dem Genre und der Zielgruppe ja - dann ist Zatko der menschlichere Schreiber. Die Verwirrung seiner Anna über die Machenschaften in Taustadt und ihre Entdeckung der Grenzwächter, die die Grenze zwischen unserer Welt und Negasem, der Fabelwelt bewachen, ist gefühlt und nicht konstruiert. Die Grenzwächter selbst, eine Gruppe skurriler Typen, die in Wasser, Wald, Erde und Luft für Ordnung sorgen, sind ganz eigene Charaktere, bei denen sich's Zatko auch nicht vergibt, auch einmal eine Figur fast das ganze Buch lang eher negativ zu beschreiben. Aber ich bin vielleicht schon ein bisschen weit nach vorne gelaufen. Zurück: Linda Fink und Anna erben ein Haus, das ihnen von Notar Ribbeldip übergeben wird. Um dieses Haus herum wohnen Selma Buddel, Tiberius Woda und Wilhelm Markward, die als "Zigeuner" vorgestellt werden (aber die vorher erwähnten Grenzwächter sind). Die drei und der Notar arbeiten, ohne dass Linda und Anna das wissen, zusammen. Tatsächlich haben sie das Erbe und die Ankunft der beiden in Taustadt inszeniert, denn hier, am Ende der Schlucht der Schlundmaul, ist einer der Übergänge nach Negasem. Wozu Anna und Linda hier gebraucht werden? Nun, Annas Vater Hiram war der vierte Grenzwächter und er hat vor seinem Tod das Mundstück der Fanfare des Königs versteckt, um den bösen Königssohn Darius Anaximander daran zu hindern, die Macht in Negasem an sich zu reißen.
"Anna Fink - Die Fanfare des Königs" ist das perfekte Geschenk für euer Patenkind/eigenes Kind/Kind von Freunden im Alter von 12 bis 15 Jahren. Und hat den Vorteil, dass ihr es vor dem Schenken gut selbst lesen könnt. Ganz vorsichtig, damit der Rücken keinen Knick kriegt. Ein zweiter Teil, "Anna Fink - Der Vogel der Welten", ist bereits angekündigt.
Anna Fink - Die Fanfare des Königs
Kommentare (1)
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geschrieben von anonym , 07. August 2007, 11:33 schöne rezi, mal so ein "richtiges" buch zu besprechen ist nicht das schlechteste, was comicgate passieren kann. ruhig mehr davon - solange dafür die comics nicht vergessen werden... @stefan: sollte das buch einigermaßen erfolgreich werden, gibts bestimmt einen verlag, der sich für eine comic-adaption anböte. die müssten nur von einem fähigen redakteur mit der nase drauf gestoßen werden Kommentar schreiben
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zu besprechen ist nicht das schlechteste, was comicgate passieren kann. ruhig mehr davon - solange dafür die comics nicht vergessen werden...