| Conan 2 - Der Gott in der Kugel... |
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| Geschrieben von Christopher Bünte | |||||||
| Samstag, 9. Dezember 2006 | |||||||
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Conan der Barbar ist eine Legende. Und er geht wieder in Serie. Seit kurzer Zeit verstricken Kurt Busiek und Cary Nord den wilden Cimmerier in neue Abenteuer. Nach dem fabelhaften ersten Band kommt nun die Fortsetzung: "Der Gott in der Kugel". Was Autor und Zeichner angefangen haben, entwickeln sie konsequent weiter. Zwar kein Höhenflug, dafür aber ein wasserdichtes Fantasy-Spektakel. Dämonen und Gemetzel inklusive, denn schließlich ist es Conan. In den dreißiger Jahren erfand der Texaner Robert E. Howard die Figur Conan: Ein wilder Barbar aus dem Norden, der seine Heimat verlassen hat, um die Länder der Welt zu bereisen. Er stolpert von Abenteuer zu Abenteuer, und sein Schwert und seine Fäuste leisten ihm dabei gute Dienste. Conan ist seitdem zu einer Legende geworden. Klassische Fantasy-Literatur kann nicht mehr ohne ihn gedacht werden. In den letzten Jahren haben sich Comicautor Kurt Busiek und Zeichner Cary Nord an eine Neufassung des Helden gewagt. Im ersten Band "Die Tochter des Frostriesen" sahen die Leser eine frische und lebendige Neuinterpretation des Barbaren. Busieks und Nords großer Verdienst ist es, Conan den Cimmerier ins Heute transportiert haben, ohne ihn anstauben oder albern wirken zu lassen. So hinreißend der erste Band war (Doppelrezension bei Comicgate) , so gespannt durfte man auf den zweiten sein. Es würde schwer werden, das Lesegefühl von "Die Tochter des Frostriesen" zu übertrumpfen, denn kaum etwas ist spannender, als der gelungenen Neuentwicklung einer alten Figur beizuwohnen. Der nächste Schritt würde nicht einfach werden. Im zweiten Teil des neuen Conan-Bandes tritt der Barbar in die Dienste des Ibis-Priesters Kalanthes. Er begleitet ihn als Söldner auf seiner Reise in die Stadt Hanumar. Kalanthes will dort mit Hilfe uralter, namenloser Götter einen mächtigen, bösartigen Zauberstein vernichten. Thoth-Amon, der finstere Priester des Schlangengottes Set, hat jedoch etwas dagegen. Er hätte den Zauberstein gerne für sich. Mit allen Mitteln versucht er, die Vernichtung des Artefakts zu verhindern. Als sich die Ereignisse zuspitzen, muss Conan erkennen, dass auch er inzwischen in die Fehde der beiden Priester verwickelt ist. Wer nun in dem zweiten Conan-Band zu viele textlastige Ränkespiele und Debatten vermutet, liegt falsch. Denn Conan bleibt Conan. Zwar ist er nicht ungeschickt oder dumm, aber Probleme löst er vorzugsweise auf eine Weise: Mit dem Schwert. Obwohl die Handlungen in ihrer Wiedergabe oberflächlich erscheinen, sollte man sich nicht täuschen lassen. Den Geschichten von Busiek haftet eine beeindruckende Komplexität an, die Howards Grundlage nur gerecht wird. Denn Conan bezeichnet mehr als nur eine einzelne Figur. Der Name steht für ein ganzes Fantasy-Universum. So entsteht fast beiläufig ein detailliertes Bild des fiktiven Landes Nemedia, durch das Conan reist. Ein wenig mehr Stadtansichten wären sicherlich wünschenswert gewesen. Hyperborea aus Band 1 bleibt nach dem Lesen plastischer in Erinnerung als Numalia oder Hanumar.
Zurück zur Eingangsfrage: Was
kommt nach der (Neu-)Entwicklung des Helden? Busieks Antwort lautet: Die
Entwicklung seiner Gefährten und Gegner. "Der Gott in der Kugel" konzentriert
sich nicht mehr so sehr auf die Charakterisierung Conans, sondern nimmt ihn
zurück zugunsten anderer Figuren in seinem Umfeld. Im Hinblick auf die
Fortführung der Serie scheint dieser Schritt sehr sinnvoll. Und der Leser ist
dankbar. Conan kennen wir jetzt schließlich. Jetzt müssen neue, starke Figuren her, zwischen denen er sich bewegen kann. Insgesamt vier werden
davon in "Der Gott in der Kugel" präsentiert: Janissa die Witwenmacherin, die
Knochenfrau, der Ibis-Priester Kalanthes und der Set-Priester Thoth-Amon.
Letzterer wird Conan-Fans noch als der spätere Erzfeind des Barbaren in
Erinnerung sein.
Der zweite Conan-Band "Der Gott
in der Kugel" ist eine runde Sache. Die beiden enthaltenen Geschichten sind
detailverliebt, actionreich und spannend. Sie öffnen dem Leser ein Fenster in
die fantastische Welt des Barbaren Conan; da möchte man gar nicht so schnell
wieder zurückkehren. Der Anfang der Serie wurde konsequent weitergedacht. Es
wurde viel Wert auf die Gestaltung der zukünftigen Gegner und Gefährten gelegt,
was sich in den kommenden Bänden hoffentlich auszahlen wird. Dabei tritt die
Titelfigur im Vergleich zum ersten Band ein wenig in den Hintergrund.
Notwendigerweise wirkt die Geschichte dadurch zersplitterter, das euphorische
Hochgefühl von "Die Tochter des Frostriesen" bleibt leider aus. Neueinsteigern
ist daher der erste Band eher zu empfehlen. Alle anderen Fans des wilden
Cimmeriers werden ihre Freude an dieser neuen Dosis Fantasy-Abenteuer haben.
Conan 2 - Der
Gott in der Kugel und andere Geschichten
Bildquelle Cover: comiccombo.de
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Zurück zur Eingangsfrage: Was
kommt nach der (Neu-)Entwicklung des Helden? Busieks Antwort lautet: Die
Entwicklung seiner Gefährten und Gegner. "Der Gott in der Kugel" konzentriert
sich nicht mehr so sehr auf die Charakterisierung Conans, sondern nimmt ihn
zurück zugunsten anderer Figuren in seinem Umfeld. Im Hinblick auf die
Fortführung der Serie scheint dieser Schritt sehr sinnvoll. Und der Leser ist
dankbar. Conan kennen wir jetzt schließlich. Jetzt müssen neue, starke Figuren her, zwischen denen er sich bewegen kann. Insgesamt vier werden
davon in "Der Gott in der Kugel" präsentiert: Janissa die Witwenmacherin, die
Knochenfrau, der Ibis-Priester Kalanthes und der Set-Priester Thoth-Amon.
Letzterer wird Conan-Fans noch als der spätere Erzfeind des Barbaren in
Erinnerung sein.
Der zweite Conan-Band "Der Gott
in der Kugel" ist eine runde Sache. Die beiden enthaltenen Geschichten sind
detailverliebt, actionreich und spannend. Sie öffnen dem Leser ein Fenster in
die fantastische Welt des Barbaren Conan; da möchte man gar nicht so schnell
wieder zurückkehren. Der Anfang der Serie wurde konsequent weitergedacht. Es
wurde viel Wert auf die Gestaltung der zukünftigen Gegner und Gefährten gelegt,
was sich in den kommenden Bänden hoffentlich auszahlen wird. Dabei tritt die
Titelfigur im Vergleich zum ersten Band ein wenig in den Hintergrund.
Notwendigerweise wirkt die Geschichte dadurch zersplitterter, das euphorische
Hochgefühl von "Die Tochter des Frostriesen" bleibt leider aus. Neueinsteigern
ist daher der erste Band eher zu empfehlen. Alle anderen Fans des wilden
Cimmeriers werden ihre Freude an dieser neuen Dosis Fantasy-Abenteuer haben.


In der beschaulichen Gemeinde von Sankt Eustachius halten
sich gleich mehrere Schutzengel auf, zwei von ihnen sind die Freunde Jeliel und
Yesod. Nach dem Selbstmord eines ihrer Schützlinge und der Übernahme des
hiesigen Priesters durch eine dämonische Präsenz, werden die beiden jedoch
zusammen mit dem in dieser Zeit neu geborenen, weiblichen Engel Om nach
Notre-Dame strafversetzt. Dort angekommen, müssen sie an vorderster Front in
den Krieg gegen die dämonischen Armeen eingreifen.
Ein unter mysteriösen Umständen geborenes Waisenkind, das im Schoß eines Jägerclans aufwächst und als Jugendlicher unheimliche Kräfte entwickelt. Dazu zwei Parteien, die jene Kräfte für ihre eigennützigen Zwecke verwenden wollen. Das klingt nicht gerade neu und könnte Stoff für eine generische 08/15-Fantasygeschichte sein, wie es sie seit Jahrzehnten zuhauf gibt. Dass „Blutsteine“ und „Wo Sich die Wege Kreuzen“, die ersten beiden Bände der Comic-Trilogie Kind des Blitzes, dennoch frisch daherkommen, liegt an der äußerst gelungenen Umsetzung des Themas.
Die fantasiereiche Welt von Dyfed steht vor einer
unheimlichen Bedrohung: Fedath, der Herr der Finsternis, stürzt mit einer enorm
großen Armee von Orks und anderen bösen Gestalten die Länder in den Krieg.
Verbündete Menschen, Elfen und Zwerge stellen sich dem übermächtigen Gegner in
den Weg und verteidigen ihre Gebiete in großen Schlachten. An ihrer Seite
kämpft auch Bran, ein weiser Magier, der
Normalerweise findet man in den Credits eines Comics vor allem den
Autor und den Zeichner. Hier sieht das anders aus, man liest Begriffe
wie Bildsynthese, Visualisierung, Modellierung, Licht oder digitale
Endfassung. Denn Der Engel & der Drache ist ein digitaler Comic. Jedes Bild entstand am Rechner als dreidimensionales Bild. Autor Téhy (Yiu) hat sich dafür mit der Kanadierin Lalie zusammengetan, die hauptberuflich beim Spielehersteller Ubisoft arbeitet.
Es ist selten, dass über einen Comic so wenige Informationen existieren
wie bei diesem. Abgesehen vom Text auf dem Buchrücken, der auch auf der
Website von Kult Editionen zu finden ist, existieren so gut wie keine
Infos, weder zu Autor und Zeichner, noch zum Inhalt oder zum
Hintergrund der Geschichte.