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(Signierstunde)
von Frauke Mittwoch, 05. Juli 2006
Zuallererst fallen einem der leichtfüßige Humor von gewöhnlichen Situationen auf, in denen sich vermutlich der ein oder andere - vielleicht schon fast erschrocken - wiedererkennt.
Solche Hundstage hat halt jeder mal, und wenn man sich dann noch so herrlich reinverbeißt wie Steffen, dann kann man sich nur noch wegschmeißen.
Der Humor steht dabei bittersüß im Gegensatz zu der Rahmenhandlung. Steffen verguckt sich mal wieder in eine Frau und kommt, Schmetterlinge im Bauch, schnell mit ihr zusammen, um sich dann eine Zeit danach - ebenfalls wieder - von ihr zu trennen, zu trauern, sich zu verkriechen und über die Liebe zu sinnieren.
Das warme Gefühl in der Bauchgegend löst sich auf und hinterlässt nun einen Knoten. Auch bei den leisen Tönen, die ich als noch interessanter empfinde als die Humoreinlagen, schafft es Spong wieder, etwas in einem anzustoßen, Gefühle freizusetzen, die man gerne mal tief irgendwo begräbt. Dieses Herausgraben ist nicht schön, aber mitunter notwendig. Und auch hier wieder kommt seine Kunst durch, den Alltag auf eine anteilnehmende Art zu sezieren.
Dabei stellt dieser Comic den Auftakt zu einer längeren Geschichte dar, die in zwei weiteren Heften à 50 Seiten komplettiert werden soll. Dem Inhalt angemessen wäre es schön, wenn sich der Künstler zu einer etwas besseren Aufmachung, z.B. Klebebindung und anderem Druck, entscheiden würde. Dies könnte leider finanziell ein Problem werden, wenn sie wie Das kurze Hallo und das lange Machsgut in einer Miniauflage von etwa 100 Stück erscheinen, von denen in diesem Moment evtl. noch ein paar Restexemplare im Kölner Comicladen Pin Up oder bei Spong selber ( spong (at) spongcomix.de ) zu haben sind. Es gibt allerdings Pläne, im Herbst 50 bis 100 Stück nachdrucken zu lassen.
Mit drei befreundeten Kollegen gründete er übrigens vor kurzem das kleine Label Pony X Press, welches von nun an die Heimat ihrer Comics sein soll.
Das kurze Hallo und das lange Machsgut
Pony X Press
Text und Zeichnungen: Spong (spongcomix.de)
48 Seiten, farbiges Softcover, Inhalt s/w, DIN B5; ca. 8,- Euro

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Paul Hornschemeier dokumentiert einen Besuch bei seinen
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Cyril Pedrosa ist Comiczeichner (bekannt geworden durch Ring Circus und Drei Schatten) und er ist bekennender Öko.
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- 27.07.2009
Lange haben wir auf diesen Comic warten müssen, schließlich wurde schon vor über einem Jahr im
Über die polnische Comicszene weiß ich nicht besonders viel – eigentlich nur, dass sie existiert. Bekannt ist, dass es ein jährliches Comicfestival in Lodz gibt und eine Reihe von Comicverlagen, bei denen auch schon Werke des einen oder anderen deutschen Künstlers, wie Mawil oder Sascha Hommer, publiziert wurden.