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- Winterthur (CH): Vernissage 'Feindgebiet'
10.02.2012
(Ausstellung) - Berlin: Signierstunde mit Anke Feuchtenberger, Birgit Weyhe u. Jul Gordon
11.02.2012
(Signierstunde) - Köln: Daniel Schreiber signiert
15.02.2012
(Signierstunde)
von Benjamin Vogt Montag, 26. Oktober 2009
Während der letzten Marvel-Events Civil War und Secret Invasion bahnte
sich klammheimlich ein neuer Superschurke den Weg an die Spitze der Unterwelt.
Hood heißt er und glänzte bislang vornehmlich durch Kurzauftritte in Brian Bendis' New Avengers oder Ed Brubakers Daredevil. Doch erst jetzt wird die Frage
nach der Identität des Gangsterbosses mit der roten Kapuze enthüllt.
Die in Marvel Exklusiv 82 abgedruckte sechsteilige Miniserie ist in den USA bereits im Jahr 2002 unter dem Max-Label veröffentlicht worden. Es handelt sich dabei um den ersten Auftritt des Hood, dessen Origin-Story hier von Brian K. Vaughan (Y: The last man, Ex Machina) erzählt wird. Es ist die Geschichte des Kleinkriminellen Parker Robbins, der bei einem Job zufällig auf einen rot kostümierten Dämon trifft, auf diesen in Panik schießt und sich dessen Schuhe und Mantel unter den Nagel reißt. Ausgestattet mit speziellen Kräften kurbelt Parker seine Verbrecherkarriere ordentlich an und schafft sich damit Feinde an gleich mehreren Fronten.
Die Handlung an sich bietet keine allzu großen Überraschungen, dennoch ist die Entstehung von „The Hood“ ganz amüsant mitzuverfolgen. Aus dem privaten wie beruflichen Loser und seinem nichtsnutzigen Cousin entwickelt sich ein verhängnisvolle Partnerschaft, in der die beiden anfangs recht unbeholfen versuchen, Kapital aus den dämonischen Fähigkeiten zu schlagen.
Wirklich gut gelungen ist die sympathische Seite der Hauptperson, die
einfach kein klassischer Schurke ist, sondern die Feinde auf clevere Weise
gegeneinander ausspielt und dabei trotz verbrecherischem Machtstreben stets für
den Leser sympathisch bleibt, kennt dieser doch von Beginn an die freundliche
Seite des unbedarften Parker Robbins.
Früh wird deutlich, warum diese Figur auch nach dieser Origin-Story im normalen Marvel-Universum immer wieder gerne eingesetzt und damit im Geheimen zur bedeutenden Figur aufgebaut wurde: The Hood ist ein Charakter, der ebenso schnell die Unterwelt erobert wie er an das dafür nötige Potential gelangte. Völlig zufällig klaute er einem Dämon den Umhang, im Gegensatz zu den in diesem Band auftretenden etablierten Schurken Constrictor, Jack O'Lantern und Shocker weiß er diesen Vorteil aber viel besser für sich umzusetzen.
Zeichnerisch umgesetzt ist diese Miniserie von Kyle Hotz, dessen kantiger Stil erfrischenderweise so gar nicht glattgebügelt daherkommt. Gerade das übermäßige Schattieren der Gesichter mag auf den ein oder anderen Leser ungewohnt oder befremdlich wirken, aber wer etwa die Bilder eines Kelley Jones mag, wird sich darüber eher freuen. Außerdem ist niemand geringerer als Eric Powell (The Goon) für die Tuschearbeit in diesem Band zuständig gewesen, was sicherlich nicht gerade gegen einen Kauf spricht.
Für das Verständnis der regelmäßig stattfindenden Marvel-Events braucht man diesen Comic sicherlich nicht, ebenso wenig benötigt man für diesen abgeschlossenen Sechsteiler das Vorwissen aus der übergeordneten Kontinuität des Verlages. Wer aber mehr über die Hintergründe der Figur herausfinden will, kommt an dem Werk von Vaughan und Hotz nicht vorbei. Interessant genug ist der Aufstieg des Hood allemal.
Eine Leseprobe gibt es bei mycomics.
Marvel Exklusiv 82: The Hood
Panini, Oktober 2009
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner. Kyle Hotz
148 Seiten, farbig, 19,95 Euro (SC), 25 Euro (HC)
Abbildungen: © Marvel / Panini Comics















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Der Titel der Fortsetzung „Jenseits vom Wunderland" trifft es ziemlich gut. Denn zum einen spielt die Handlung dieses Bandes in der „realen" Welt und nicht, wie der erste Band, im Wunderland. Und zum anderen werden, verglichen mit dem ersten Band, einige Charaktere mehr, ins Jenseits geschickt. Die Fortsetzung des literarischen Horrorcomics ist ziemlich blutig geraten und dürfte auch manche Splatterfreunde ansprechen. In manchen Szenen liegen die Gedärme in Massen herum.
Auf den ersten Blick ist Heimkehr nach Khera
ein ziemlich gewöhnlicher Superhelden-Comic. Vom Cover bis zur letzten
Seite springen da dem Leser die WildC.A.T.S entgegen: bunte,
athletische Körper ohne den geringsten Makel. Sie sind ein
außerirdisches Superhelden-Team, vergleichbar mit der JLA oder den Teen
Titans. Sie können durch die Luft fliegen, Wände einreißen und andere
tolle Sachen machen. Ihre Fähigkeiten setzen sie natürlich nur zum
Guten ein, Menschheit beschützen, Katastrophen verhindern, Katzen
retten und so. Von den knalligen Seiten lächelt einem die glatte
Plastikwelt der US-Comicindustrie entgegen. Nach wie vor führen
Superhelden in den USA die Verkaufszahlen an.
Wir kennen das alle. Kaum ist man zu Hause, prompt wird in den
Nachrichten gesagt, dass es nun Weltfrieden gibt, jeder in Saus und
Braus lebt und der Hunger in der Welt de facto gegessen ist.
Schließlich wacht man doch auf und merkt, dass man wieder einen
dieser hyperrealistischen "Was wäre, wenn"-Träume hatte, die die Welt
auf den Kopf stellen.
- 28.05.2006
Mit Raymond E. Feists Der Lehrling des Magiers
veröffentlicht Panini Comics ein weiteres Bruchstück seines
wachsenden Fantasy-Segments. Darin geht es um Freundschaft, Lehrjahre
und die erste große Liebe. Aber Drachen und Trolle kommen
auch vor, keine Sorge.
- 23.02.2008