| Burka |
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| Geschrieben von Daniel Wüllner | |||||||||
| Dienstag, 8. September 2009 | |||||||||
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Burka Eichborn Verlag, August 2009 Autorin/Zeichnerin: Eva Schwingenheuer 96 Seiten; Softcover; 7,95 Euro ISBN: 978-3821860695
Abbildungen: © Eva Schwingenheuer/Eichborn Verlag
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Kommentare (1)
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Andre
said:
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... Danke für die Rezension! Ein so oberflächlicher Umgang mit einem so sensiblen Thema ... ätzend ... schade, wenn Comics missbraucht werden, um Klischees zu bedienen und Einsichten (in Burka tragende Frauen) und Differenzierungen zu vermeiden. Kritik an Burkas braucht etwas mehr Kenntnis der Sachlage. |
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Prototyp Ralf König erzählt in Prototyp die
Schöpfungsgeschichte frech und respektlos neu. Der Prototyp der
Menschheit ist Adam, die Hauptrolle kommt jedoch einer Schlange zu, dem guten
alten "Luz", wie sie genannt wird. Der Leser wird durch die von König
inszenierten Dialoge - vornehmlich zwischen Luz und Gott, der nur als Stimme in
Fraktur in Erscheinung tritt - in eine ganze Reihe von Erwägungen zur
Schöpfung und dem Menschsein verwickelt. Und diese zeichnen sich durch ein
Maximum an Wort- und Bildwitz aus, der aufs Königlichste zu amüsieren weiß und
manchmal zum Nachdenken verführt.
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Archetyp In Prototyp präsentierte Ralf König seine Version der Schöpfungsgeschichte. Nun gibt es die Fortsetzung: Archetyp
dreht sich um Noah und sein berühmtes Schiff, das er baut, um der
Sintflut zu entgehen. Der Comic erschien zunächst als täglicher Strip
in der Frankfurter Allgemeinen, die Buchausgabe im Rowohlt
Verlag ist jedoch mehr als ein bloßer Nachdruck des Zeitungscomics. Für
das Hardcover entwarf König neue Seitenlayouts, überarbeitete manche
Panels und nicht zuletzt ist diese Ausgabe (fast) durchgehend farbig
statt schwarz-weiß.
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Tamara Drewe Die Britin Posy Simmonds, deren Name bei uns bisher kaum bekannt war,
kennt man in England vor allem durch ihre Tätigkeit als Cartoonistin
für die Tageszeitung The Guardian, wo ihre Arbeiten seit den 70er
Jahren erscheinen. Auch Tamara Drewe, ihre zweite lange Comicgeschichte
(und die erste, die nun in Deutschland veröffentlicht wird) erschien
zunächst als Fortsetzungs-Story im Guardian. Sie erzählt darin von
einer ländlich-bürgerlichen Idylle im kleinen englischen Nest
Stonefield, die eines Tages gründlich durcheinandergerät, als eine
junge, sehr attraktive Frau im Dorf einzieht.
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Bunte Welt des Frohsinns 1 Es gibt Zeichner und Autoren, von deren Werken man gar nicht genug
bekommen kann und am liebsten sofort den nächsten Comic oder
das nächste Buch lesen muss. Fernab von der Welt der
Comics lässt sich dieses Phänomen sicherlich am besten bei J.K.
Rowlings Harry Potter-Reihe wiederfinden. Mit großem Eifer haben Horden
von Jugendlichen und Erwachsenen die Bücher gelesen und gierig
jeden neuen Band herbeigesehnt. Und dann gibt es da noch Eugen Egner, den
Meister des grotesken Humors (entsprechende Auszeichnung wurde
Egner 2003 in Kassel überreicht). Seine Comics, seine Bildergeschichten und auch seine Cartoons sind eher in geringen
Dosen zu genießen und entwickeln so ihr größtmögliches Potential. Diese
bestreitbare Tatsache hielt die Verleger von Monsenstein &
Vannerdat aber nicht davon ab, mit die Bunte Welt des Frohsinns den ersten Band von Egners
Gesamtwerk (exklusive seiner nicht bebilderten Texte) zu
veröffentlichen. |






















Die Erfinder des glorreichen Comics
Ralf König erzählt in Prototyp die
Schöpfungsgeschichte frech und respektlos neu. Der Prototyp der
Menschheit ist Adam, die Hauptrolle kommt jedoch einer Schlange zu, dem guten
alten "Luz", wie sie genannt wird. Der Leser wird durch die von König
inszenierten Dialoge - vornehmlich zwischen Luz und Gott, der nur als Stimme in
Fraktur in Erscheinung tritt - in eine ganze Reihe von Erwägungen zur
Schöpfung und dem Menschsein verwickelt. Und diese zeichnen sich durch ein
Maximum an Wort- und Bildwitz aus, der aufs Königlichste zu amüsieren weiß und
manchmal zum Nachdenken verführt.
In Prototyp präsentierte Ralf König seine Version der Schöpfungsgeschichte. Nun gibt es die Fortsetzung: Archetyp
dreht sich um Noah und sein berühmtes Schiff, das er baut, um der
Sintflut zu entgehen. Der Comic erschien zunächst als täglicher Strip
in der Frankfurter Allgemeinen, die Buchausgabe im Rowohlt
Verlag ist jedoch mehr als ein bloßer Nachdruck des Zeitungscomics. Für
das Hardcover entwarf König neue Seitenlayouts, überarbeitete manche
Panels und nicht zuletzt ist diese Ausgabe (fast) durchgehend farbig
statt schwarz-weiß.
Die Britin Posy Simmonds, deren Name bei uns bisher kaum bekannt war,
kennt man in England vor allem durch ihre Tätigkeit als Cartoonistin
für die Tageszeitung The Guardian, wo ihre Arbeiten seit den 70er
Jahren erscheinen. Auch Tamara Drewe, ihre zweite lange Comicgeschichte
(und die erste, die nun in Deutschland veröffentlicht wird) erschien
zunächst als Fortsetzungs-Story im Guardian. Sie erzählt darin von
einer ländlich-bürgerlichen Idylle im kleinen englischen Nest
Stonefield, die eines Tages gründlich durcheinandergerät, als eine
junge, sehr attraktive Frau im Dorf einzieht.
Es gibt Zeichner und Autoren, von deren Werken man gar nicht genug
bekommen kann und am liebsten sofort den nächsten Comic oder
das nächste Buch lesen muss. Fernab von der Welt der
Comics lässt sich dieses Phänomen sicherlich am besten bei J.K.
Rowlings Harry Potter-Reihe wiederfinden. Mit großem Eifer haben Horden
von Jugendlichen und Erwachsenen die Bücher gelesen und gierig
jeden neuen Band herbeigesehnt. Und dann gibt es da noch Eugen Egner, den
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