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Geschrieben von Benjamin Vogt
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Donnerstag, 25. Juni 2009 |
Es ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass Ed Brubaker verdammt gute Crime-Storys schreiben kann. Das beweist er nicht nur momentan durch seine auf Deutsch erscheinende Wildstorm-Serie Sleeper (bei Cross Cult), sondern auch durch die bei Panini veröffentlichte Reihe Criminal, für die der der Autor abgeschlossene Kriminalgeschichten mit wechselnden Protagonisten konzipiert. Der jetzt vorgelegte dritte Band "Grabgesang" beinhaltet drei Kurzgeschichten, die zwar jede für sich stehen, sich aber doch überschneiden, denn einige Personen tauchen auch in den anderen Erzählungen wieder auf. Der besondere Clou ist, dass sich alle drei Episoden im Nachhinein perfekt ergänzen und man als Leser bestimmte Geschehnisse chronologisch einordnen kann, weil sich manche Beziehungen und Hintergründe erst später offenbaren, wenn man mehrere Blickwinkel kennenlernt und sich Handlungsfäden überschneiden. Ein wahres Glanzstück ist Brubaker damit geglückt, ist dieser Band, der in den 70ern spielt und die Geschichte von einem Boxer, einem Kriegsveteran und einer Femme Fatale enthält, nicht nur unheimlich gut und spannend geschrieben, sondern auch der beste der Serie bislang. Zeichner Sean Phillips ist natürlich der perfekte Partner für derart düstere und gewalttätige Comicumsetzungen, auch das macht Criminal immer wieder zum unaufgeregten aber brillanten Lesestoff. Criminal 3: Grabgesang Panini Comics, April 2009 104 Seiten, farbig, SC Preis: 14,95 Euro
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Point Blank
Ed Brubaker ist momentan sicher einer der omipräsentesten
Comicautoren auf dem deutschen Markt. Brubaker, der gerade zum zweiten Mal in
Folge den Eisner-Award als bester Autor erhielt, ist sowohl bei klassischen
Marvel-Helden wie Captain America, Daredevil oder den X-Men (auf Deutsch alle bei Panini), aber
auch für die creator-owned-Serie Criminal zuständig, deren erster Band
ebenfalls auf Deutsch bei Panini vorliegt. Der gerade erschienene One-Shot Point
Blank, der quasi ein Prolog zur Reihe Sleeper (deutsch bei Cross Cult) darstellt, zeigt Brubakers
Einstieg ins Wildstorm-Universum von DC.
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Daredevil 5: Hart aber ungerecht
In dem neuesten Band der Daredevil-Reihe ist Matt Murdock als Daredevil wieder ganz unten und muss sich erstmal berappeln.
Murdocks Frau ist in einer Nervenheilanstalt und Matt Murdock kommt mit der
Trennung gar nicht zurecht. Seine überentwickelten Sinne nehmen
Spuren seiner Frau überall wahr. Während seine Freunde und
Verbündeten vergeblich versuchen, ihn wieder auf die Spur zu bringen,
versinkt Murdock in Selbstmitleid und lässt seine Frustration mit
brutaler Gewalt an den Kriminellen seines Viertels aus.
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Sleeper 4: Das lange Erwachen
Mit dem jetzt vorliegenden vierten Band ist die Wildstorm-Serie Sleeper
vom Kreativteam Ed Brubaker und Sean Phillips auch in Deutschland an ihr Ende
gelangt. Insgesamt 24 Kapitel umfasst das Werk, aufgeteilt in zwei Volumes.
Nebenbei bemerkt gibt Brubaker in dem von ihm verfassten Nachwort am Ende des
vierten Teils eine kurze Erläuterung, wie die eigentliche Konzeption für den
Titel aussah und mit welcher Intention Sleeper um zwölf weitere US-Hefte (=
Vol. 2) aufgestockt wurde. Aber kann der Abschluss dieser zu Recht viel gelobten
Reihe halten, was die bisherigen Bände versprachen?
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Sleeper 1: Das Schaf im Wolfspelz
Nach dem recht gelungenen Einzelband Point Blank liegt mittlerweile auch der erste deutschsprachige Sammelband der
Wildstorm-Serie Sleeper vor, eine Reihe, die bestimmte Personen aus Point
Blank tangiert und auf Geschehnisse daraus aufbaut, respektive fortführt.
Trotzdem lässt sich Sleeper auch ohne Mühe losgelöst von seiner „Prolog-Story“ genießen.
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