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(Signierstunde)
von Thomas Kögel Mittwoch, 29. April 2009
Als im Jahr 2000 der erste X-Men-Film von Bryan Singer erfolgreich im Kino lief (und damit einen bis heute andauernden Boom von Comic- und Superheldenfilmen lostrat), war Hugh Jackman, der die Rolle des Wolverine spielte, höchstens in Australien und bei Musicalfans bekannt. Mittlerweile zählt er zu Hollywoods Topstars, wurde vom Magazin People zum "Sexiest Man Alive" erklärt und durfte die letzte Oscar-Verleihung moderieren. So genügt mittlerweile schon sein Name, kombiniert mit dem der bekanntesten und beliebtesten X-Men-Figur, um als ordentliches Zugpferd für die Kinokassen zu dienen. Mit X-Men Origins: Wolverine versuchen Marvel und 20th Century Fox, ein im Comicbereich bewährtes Rezept - das Spin-Off - auch im Kino umzusetzen. Statt einer größeren Gruppe von Mutanten steht nun ein einzelner Charakter, dessen Herkunftsgeschichte näher beleuchtet wird, im Mittelpunkt. Hier weiterlesen...
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Seit 30.12. im Kino: Stephen Frears' Verfilmung des Comics Tamara Drewe von Posy Simmonds (auf Deutsch bei Reprodukt). Hier unsere Rezension zum Film.
Spätestens seit The Dark Knight im Jahr 2008 sämtliche Rekorde an den US-Kinokassen brach, ist es amtlich: Comicverfilmungen sind zum festen Bestandteil des Mainstream-Kinos geworden, keine Blockbuster-Saison kommt mehr ohne Superhelden aus. Und auch abseits der großen Namen haben sich Comics als Lieferanten für frische Story-Ideen etabliert, bei denen sich die Filmbranche gerne bedient - von großen Hollywoodstudios bis hin zu kleineren Independentfirmen. Dass die lange erwartete Watchmen-Verfilmung in ein paar Tagen ins Kino kommt, dürfte bekannt sein - in unserem Überblick erfahrt ihr, welche Comicfilme uns außerdem im Jahr 2009 ins Haus stehen (bzw. bereits angelaufen sind).
- 01.03.2009
Eins gleich vorweg: sorry, das wird keine ausgewogene Filmkritik. Ich bin Fan der·Scott Pilgrim-Comics von Bryan Lee O'Malley, seit ich im Jahr 2004 den ersten Band gelesen habe, das komplette 6-bändige Epos habe ich inzwischen mehrfach gelesen. Normalerweise verspürt man, wenn man eine Vorlage sehr, sehr gerne mag, bei einer Verfilmung eher Angst als Vorfreude. Das gilt nicht bei diesem Film, denn ich bin auch Fan von Regisseur Edgar Wright, der zuvor Shaun of the Dead und·Hot Fuzz gemacht hat. Dass ihm dieses Projekt anvertraut wurde, erschien mir von Anfang an völlig richtig und schlüssig. Und tatsächlich: Er hat die Erwartungen nicht enttäuscht.
Mit der Verfilmung von Watchmen hat sich Regisseur Zack Snyder an einen der größten Superheldencomics aller Zeiten gewagt. Die Vorlage von Alan Moore und Dave Gibbons aus den 80ern gilt allgemein als Meisterwerk, wurde aber auch lange Zeit als "unverfilmbar" bezeichnet, nicht zuletzt auch vom Autor selbst. Was daraus geworden ist, klären wir in der
Ab heute im Kino: Captain America - The First Avenger. In unserer Rezension fragt Daniel Wüllner: Kann ein amerikanisches Aushängeschild einen unterhaltsamen Kinoabend bescheren?