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von Thomas Kögel Mittwoch, 04. März 2009
Mit der Verfilmung von Watchmen hat sich Regisseur Zack Snyder an einen der größten Superheldencomics aller Zeiten gewagt. Die Vorlage von Alan Moore und Dave Gibbons aus den 80ern gilt allgemein als Meisterwerk, wurde aber auch lange Zeit als "unverfilmbar" bezeichnet, nicht zuletzt auch vom Autor selbst. Was daraus geworden ist, klären wir in der Comicmovie Datenbank. Und wie es sich für ein Comicmagazin gehört, legen wir besonderes Augenmerk auf den Vergleich zwischen Adaption und Vorlage.
New York, 1985, in einer Welt, die der unseren stark ähnelt, aber in Einzelheiten anders ist. Es herrscht der Kalte Krieg, doch die Anspannung zwischen Ost und West ist noch viel stärker, als sie in unserer Realität je war. Der Atomkrieg steht praktisch vor der Tür, Richard Nixon geht bereits in seine dritte Amtszeit. Und: Es gibt Superhelden. Die meisten davon sind nicht mehr als gut trainierte, kostümierte Verbrecherjäger, und obendrein sind sie mittlerweile offiziell verboten. Hier weiterlesen...
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Die Hollywood-Schwergewichte Steven Spielberg und Peter Jackson haben es gewagt und präsentieren ihre mit viel Digitaltechnik umgesetzte Filmversion der berühmten Comics von Hergé. Daniel Wüllner hat den Film für uns gesehen und verrät, ob die Adaption gelungen ist.
Eins gleich vorweg: sorry, das wird keine ausgewogene Filmkritik. Ich bin Fan der·Scott Pilgrim-Comics von Bryan Lee O'Malley, seit ich im Jahr 2004 den ersten Band gelesen habe, das komplette 6-bändige Epos habe ich inzwischen mehrfach gelesen. Normalerweise verspürt man, wenn man eine Vorlage sehr, sehr gerne mag, bei einer Verfilmung eher Angst als Vorfreude. Das gilt nicht bei diesem Film, denn ich bin auch Fan von Regisseur Edgar Wright, der zuvor Shaun of the Dead und·Hot Fuzz gemacht hat. Dass ihm dieses Projekt anvertraut wurde, erschien mir von Anfang an völlig richtig und schlüssig. Und tatsächlich: Er hat die Erwartungen nicht enttäuscht.
Ab heute im Kino: Captain America - The First Avenger. In unserer Rezension fragt Daniel Wüllner: Kann ein amerikanisches Aushängeschild einen unterhaltsamen Kinoabend bescheren?
Ab heute im Kino: Green Lantern, dreidimensional verfilmt von James-Bond-Regisseur Martin Campbell. Hier unsere Rezension zum Film.
Als im Jahr 2000 der erste X-Men-Film von Bryan Singer erfolgreich im Kino lief (und damit einen bis heute andauernden Boom von Comic- und Superheldenfilmen lostrat), war Hugh Jackman, der die Rolle des Wolverine spielte, höchstens in Australien und bei Musicalfans bekannt. Mittlerweile zählt er zu Hollywoods Topstars, wurde vom Magazin People zum "Sexiest Man Alive" erklärt und durfte die letzte Oscar-Verleihung moderieren. So genügt mittlerweile schon sein Name, kombiniert mit dem der bekanntesten und beliebtesten X-Men-Figur, um als ordentliches Zugpferd für die Kinokassen zu dienen. Mit X-Men Origins: Wolverine versuchen Marvel und 20th Century Fox, ein im Comicbereich bewährtes Rezept - das Spin-Off - auch im Kino umzusetzen. Statt einer größeren Gruppe von Mutanten steht nun ein einzelner Charakter, dessen Herkunftsgeschichte näher beleuchtet wird, im Mittelpunkt.