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Welt am Draht

Links, News, Kommentare und Einsichten aus der Comicgate-Redaktion. Diese Rubrik lief von März 2003 bis Oktober 2010 als separates Blog, dessen Archiv hier zu finden ist.

Eine entsprechende Tag-Wolke zu den Einträgen der Welt am Draht haben wir rechts eingebunden.

von Thomas Kögel Montag, 01. April 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 13/2013:

 

Aus für Fachmagazin „Comixene“
tagesspiegel.de, Lars von Törne
Die im letzten Herbst erschienene Ausgabe 115 des Fachmagazins Comixene wird die letzte sein, wie Chefredakteur und Herausgeber Martin Jurgeit am Wochenende bekanntgab. Parallel wird die im gleichen Verlag erscheinende monatliche Comiczeitung Comix ab sofort mehr redaktionelles Material enthalten. Mehr Details direkt von Martin Jurgeit gibt es in diesem Diskussionsthread im Comicforum.
[Disclosure: Auch ich habe zwei- oder dreimal für die Comixene geschrieben, habe sie immer gerne gelesen und werde sie durchaus vermissen.]

Roundtable zum Unzuverlässigen Erzählen im Comic
Gesellschaft für Comicforschung, Felix Giesa
Eine Reihe von fünf interessanten Essays zur Frage "Wer ist eigentlich der Erzähler in einem Comic"? Lohnende Lektüre für alle, die sich genauer mit theoretischen Hintergründen der Kunstform Comic beschäftigen wollen.

Kolumne: Frauen an die Comics
Comic-Hive, Jean Fischer
Folge 1 einer neuen Kolumne von Jean Fischer, die auf ihrem Blog Ein Comic Leben schon lange über die Comicwelt (vorwiegend deren US-amerikanischen Teil) aus weiblicher Sicht schreibt: "Frauen und Comics, das ist seltsam, fremd und gehört für viele Fan(boy)s einfach nicht zusammen."

Uncanny Avengers, X-Men, Rick Remender, And Oppression Comix
4thletter!, David Brothers
Der US-Aufreger der Woche: Im gerade erschienenen Heft Uncanny Avengers 5 hält Havok, der Anführer des Teams, eine Rede, in der er sich dafür ausspricht, das Wort "Mutant" (das M-Wort, wie er es nennt) in Zukunft nicht mehr zu benutzen. Im Marvel-Universum, wo die Mutanten als Platzhalter für jede Form von mehr oder weniger stark diskriminierter Minderheit gelesen werden können, ist das eine durchaus bedeutende These. Autor Rick Remender hat es vermutlich gut gemeint (im Sinne von "wir sollten uns nicht über Unterschiede definieren und alle sollen gleichberechtigt sein"), die Ausführung scheint jedoch verunglückt, denn sie kann auch anders interpretiert werden: Geht es nach Havok, ist "Mutant" ein abwertender Begriff, und indem er sich den Begriff verbittet, verneint er Unterschiedlichkeit und die Anerkennung von Unterschieden. Doch jede Minderheit braucht Begriffe, mit denen sie sich selbst und ihre Andersartigkeit in einer positiven, nicht-diskriminierenden Form beschreiben kann. Das führte zu einigen kritischen Reaktionen wie dem oben verlinkten Beitrag oder auch diesem Artikel, außerdem wurde Remender (der selbst keiner Minderheit angehört) auf Twitter stark kritisiert. Dieser reagierte darauf zunächst sehr unsouverän, wofür er sich später auf seinem Blog entschuldigte.

Latest Japanese Schoolgirl Trend: Fake Dragon Ball Attacks
Kotaku, Brian Ashcraft
Wird das nach dem "Harlem Shake" das nächste große Web-Mem, bei dem jeder dabei sein will? In Japan zumindest ist "Makankosappo" zur Zeit der heiße Scheiß. Inspiriert durch einen Kampf-Move aus dem Manga Dragon Ball stellen zahlreiche junge Leute vermeintliche Kampfszene auf teilweise sehr beeindruckenden Photos nach, die sich viral durchs Netz verbreiten. Weitere Beispiele gibt es z.B. hier und hier.

CRFF22 – Schwarz, Weiss, Tot
Comic Review, Daniel Raetsch
Zugegeben, wir sind geschmeichelt. Die aktuelle Ausgabe des Podcasts Comic Review (MP3, 11:22 Minuten) bespricht das von uns verlegte Cartoonbuch Schwarz, weiß, tot von Lapinot und unser Printmagazin und ist nahezu restlos begeistert.

Tags: Comicforschung | Comicjournalismus | COMIX | Linktipps | Marvel

 
 

von Thomas Kögel Freitag, 22. März 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 12/2013:

 

Wolverine auf Brandenburgisch
tagesspiegel.de, Anja Mia Neumann
Die Cottbuser Regionalzeitung Lausitzer Rundschau druckt zur Zeit den Fortsetzungscomic Wölfe der Lausitz, gezeichnet von den philippinischen Zeichnern Eugene Perez und Johan Go (der Autor scheint anonym bleiben zu wollen). Der Comic soll im Sommer zunächst als E-Book und später auch gedruckt erscheinen, bis dahin erhofft sich die Zeitung ein paar neue Leser (auf woelfe-der-lausitz.de wird das Zeitungsabo entsprechend beworben). Die bisherigen Leser scheinen davon jedoch nicht so begeistert zu sein, wie die teils schwer empörten Kommentare auf der Zeitungs-Website zeigen.

The Private Eye, Issue One
Panel Syndicate, Brian K. Vaughan und Marcos Martin
Eine neue Comicserie, digital veröffentlicht zum bezahlten Download als PDF. Das ist mittlerweile nichts besonderes mehr, verdient in diesem Fall aber aus mehreren Gründen eine Erwähnung. Erstens: Autor und Zeichner sind namhafte und renommierte Comicmacher, die beide schon zahlreiche erfolgreiche Projekte bei diversen großen US-Verlagen gemacht haben, verfügen also bereits über eine genügend große Anhängerschaft mit. Zweitens: Vaughan und Martin arbeiten mit dem "Pay what you want"-Prinzip, bei dem jeder Käufer selbst bestimmt, wieviel ihm der Comic wert ist. Drittens, und das ist womöglich der wichtigste Punkt: Sie verzichten auf jede Form von technischer Beschränkung (kein DRM), das heißt, das heruntergeladene PDF gehört dem Käufer tatsächlich und ist nicht, wie sonst im E-Book-Sektor üblich, nur eine temporäre Kopie, für die man eine Leselizenz erworben hat. Sollte dieses Beispiel Schule machen, könnte das erhebliche Auswirkungen auf den Markt der digitalen Comics haben.

The Awakening Of Bartkira
James Harvey
Der Zeichner Ryan Humphrey postete kürzlich ein paar nachgezeichnete Panels aus Katsuhiro Otomos Akira, in denen er alle Personen durch Simpsons-Figuren ersetzte. Sein Kollege James Harvey war begeistert und rief daraufhin das "Bartkira Project" ins Leben: Jeder, der Lust hat, kann teilnehmen und fünf Akira-Seiten mit Simpsons-Figuren neu zeichnen. "Milhouse is Kaneda. Lisa is Kei. Bart is Tetsuo. Let’s do it." Sollten 468 Zeichner mitmachen, könnte die komplette Akira-Saga simpsonifiziert werden.

Worst Of The Worst: The 'Injustice: Gods Among Us' Prequel Is The Dumbest Comic You'll Read All Year
Comics Alliance, Chris Sims
Ein weiteres niederschmetterndes Beispiel dafür, warum DC es einfach nicht hinbekommt, seine Superheldencomics so zu gestalten, dass auch Frauen sie gerne lesen. Für das Prequel-Comic zum VIdeospiel Injustice wird Supermans Frau Lois Lane mal wieder getötet und Wonder Woman von der souveränen Heldin zur simplen Befehlsempfängerin gemacht. Und auch sonst dürfte dieser Comic, wenn man den Worten von Chris Sims glaubt, ein riesengroßer Haufen Exkremente sein. Siehe dazu auch Injustice: DC und die “Super”-Frauen im Blog "Ein Comic Leben".

Das ist doch auch Werbung für dich
YouTube, koalakombat
Und hier der endgültige Kommentar von Ralph Ruthe zum Thema "Können Sie bitte unentgeltlich etwas für uns zeichnen?"

 

Tags: DC-Comics | Digitale Comics | Linktipps | Zeitungscomics

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 17. März 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 11/2013:

 

The lesson of the comiXology blackout
Robot 6, Corey Blake
Auf dem South by Southwest-Festival (SXSW) in Austin, Texas präsentierte sich Marvel Comics mit verschiedenen Promo-Aktivitäten und neuen Initiativen. Ein Teil davon war die große Werbeaktion "Marvel #1": Auf der Digitalplattform Comixology konnten die User die Nummer-1-Ausgaben von 700 Marvel-Serien kostenlos bekommen. Die zeitlich befristete Aktion sorgte für einen so gewaltigen Ansturm, dass die Comixology-Server hoffnungslos überlastet waren. Auch für zahlende Kunden, die an der Marvel-Promotion gar kein Interesse hatten, ging daher nichts mehr. Comixology musste die Aktion daher vorzeitig abbrechen und verspricht, das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu erneuern. Corey Blake betont in seinem Beitrag für das Blog Robot 6 die Problematik bei den derzeit gängigen Systemen des digitalen Comickaufs: Der Käufer kann seine Comics entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt herunterladen. Er besitzt zwar jederzeit Zugang zu seinen gekauften Comics, aber nur solange der Anbieter diesen Zugang auch bereitstellt. Blake wünscht sich anstelle des derzeitigen Systems ein Modell ähnlich wie iTunes, wo man zwar ebenfalls Cloud-Dienste nutzen kann, aber seine gekaufte Musik ebenso auf eigene Geräte speichern kann, wo man sie auch dann noch hören kann, wenn der Anbieter offline ist oder vielleicht gar nicht mehr existiert.

Digital Manga Service JManga to Shut Down
MTV Geek, Brigid Alverson
Eine weitere Nachricht dieser Woche zeigt die Nachteile digitaler Comic-Dienste noch wesentlich deutlicher: Der Dienst JManga, der erst vor etwa anderthalb Jahren gestartet war, wird zum 30. Mai abgeschaltet. Die gemeinsame Initiative von 39 japanischen Verlagen, die zahlreiche Mangaserien auf Englisch zur Verfügung stellte, verlangte eine monatliche Abogebühr, für die man sogenannte "Points" bekam, mit denen man dann einzelne Manga auswählen und lesen durfte. Ein Download war allerdings nicht möglich – damit leert sich für JManga-Kunden das virtuelle Bücherregal am 30. Mai komplett.

Unsere Mütter, unsere Väter
zdf.de, Stefan Kolditz und Ziska Riemann
Heute abend startet im ZDF der aufwendige Geschichts-Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter über den Zweiten Weltkrieg. der mit einem multimedialen Programm begleitet wird. Neben Diskussionssendungen und Dokus im Fernsehen stellte das ZDF eine Web-Plattform mit weiterführenden Informationen online. Dazu gehört auch ein sogenannter "Motion Comic", der die Vorgeschichte zum Film erzählt. Die Story stammt vom Autor des TV-Mehrteilers und wurde von Ziska Riemann, Gerhard Seyfried und ihrem Team als Comic umgesetzt. Das Ergebnis kann man kostenlos im Browser lesen (wenn man den Unity Web Player installiert hat), außerdem gibt es eine kostenlose App für iOS und in Kürze auch für Android.

Mehr als "Bang" und "Bumm" - Comics, Mangas und Graphic Novels
Deutschlandradio Kultur, Marie Sagenschneider und Susanne Führer
Auf der Leipziger Buchmesse spricht das Radiofeuilleton im Deutschlandradio mit den Comicjournalisten Andreas Platthaus und Stefan Pannor über aktuelle Trends im Bereich Comic und Graphic Novel. Beide bemühen sich wacker, mit den alten Comic-Vorurteilen der fragenden Redakteurinnen zurechtzukommen. (MP3-Download, 12 Minuten)

1 Bild sagt mehr als 1000 Worte… oder: unser Eindruck vom Comic-Bereich in Halle 2 auf der Leipziger Buchmesse 2013
Grober Unfug Blog, Torsten Alisch
Nicht so begeistert vom Comic- bzw. Mangabereich auf der Leipziger Messe zeigt sich der Berliner Comicladen "Grober Unfug", der in diesem Jahr nicht mit einem Stand vertreten war.

Graphic Novels für Autoren
Die SchreibDilletanten, Axel Hollman und Marcus Johanus
Der "Podcast für Romanautoren" befasst sich in seiner aktuellen Folge mit zehn Comics und was man als Romanautor daraus lernen kann. Behandelt werden The Sandman, Astro City, The Boys, 100 Bullets, The Dark Knight Returns, Neverland, The Walking Dead, V for Vendetta, Watchmen und Sin City (MP3-Download, 38 Minuten). Der versprochene Autoren-Blickwinkel kommt im Podcast nur ganz am Rande zum Tragen, aber für eine solide Sammlung von US-Comic-Empfehlungen taugt die Sendung allemal.

The Rise of Web Comics
YouTube, PBS Off Book
Die aktuelle Folge der Serie Off Book des amerikanischen Public Broadcasting Service (PBS), die sich mit Kunst und Kultur im Internet beschäftigt, dreht sich um Webcomics und stellt ein paar herausragende Vertreter vor:

 

From Sandman to Scalped: A Complete Infographic History of Vertigo Comics
Wired Underwire, Laura Hudson und Tim Leong
Alle Comicserien des DC-Labels Vertigo seit seiner Gründung vor 20 Jahren, dargestellt in einer Infografik.

Deaths, hookups, reboots: Why comics thrive on dramatic twists
cnn.com, Henry Hanks
Weil man damit so toll Schlagzeilen produzieren und die Heftverkäufe ankurbeln kann, müssen in Superheldenserien immer wieder Hauptfiguren sterben, Figuren heiraten, Kostüme wechseln oder ähnliche "schwerwiegende Dinge" passieren. CNN gibt einen Überblick, befragt Experten zu diesem Phänomen und stellt in einer Klickstrecke ein paar "Big comic book moments" der letzten Jahre vor.

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 10. März 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 10/2013:

 

Epinephrin
Comicmatscher, Matthias Lehmann
Eine neue Geschichte von "Ronny (das Pony) & Walter", die mit einer schönen Hommage an Crank beginnt. Bis jetzt sind erst drei Seiten online, aber neue Updates werden wohl zügig folgen.

Pooka's Journey
jollyrotten.de, Sarah Barczyk
Ein englischsprachiger, schwarz-weißer Webcomic von Sarah Barczyk alias Jolly Rotten (die bei uns im Comicgate-Magazin 4 vertreten war) erzählt die morbid-niedlich-düstere Geschichte des Vogels Pooka, der in ein sehr tiefes Loch fällt und dabei seine Augen verliert. Neue Updates folgen hoffentlich bald.

Willkommen im Club der Blumenfreunde
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus
Der Fortsetzungscomic der FAZ wird seit letzter Woche von Kat Menschik bestritten, die in der Zeitung schon einmal mit ihrem Variablen Kalendarium vertreten war. Der neue Strip heißt Der goldene Grubber, wird ein halbes Jahr lang laufen und es geht darin um einen Garten und das Gärtnern. In seinem Einführungstext greift Andreas Platthaus zu, pardon, blumigen Worten: "Man könnte den 'goldenen Grubber' unsere neue Gartenkolumne nennen, denn es gibt darin zahlreiche Tipps und Warnungen. Man könnte aber auch sagen: Diese Serie ist selbst ein Garten, in dem mit der Feder die buntesten Blüten gezogen werden, obwohl er konsequent schwarzweiß gehalten ist."

ComiX4= Comics for Equality
comix4equality.eu
Unterstützt vom Programm "Grundrechte und Unionsbürgerschaft der Europäischen Union" startet ein neuer Comicwettbewerb zu den Themen Stereotypen, Migrationsgeschichten und Bekämpfung von Rassismus. In diesen drei Kategorien gibt es je einen Jury- und einen Publikumspreis, dotiert mit je 1.000 Euro. Zum Projekt, das von verschiedenen europäischen NGOs gemeinsam durchgeführt wird, gehören neben der Website, wo alle teilnehmenden Beiträge zu sehen sein werden, auch Workshops, eine Wanderausstellung und ein Katalog mit den preisgekrönten Comics. Die Teilnahme ist allerdings beschränkt auf Zeichnerinnen und Zeichner, die selbst einen Migrationshintergrund haben.

Black Island
wemakeit, Thomas Ott
Der Schweizer Thomas Ott, bekannt durch seine Schabkarton-Comics, war letztes Jahr auf Hawaii und hat dort über 30 Tiki-Figuren gekratzt. Daraus soll nun eine Buchveröffentlichung werden, deren Druckkosten per Crowdfunding finanziert werden. Das Ziel von 6.500 Schweizer Franken wurde schon nach wenigen Tagen erreicht, es kann aber noch weiter mit-finanziert werden. Für einen Beitrag von 2.000 Franken gibt es sogar ein vom Künstler persönlich gestochenes Tattoo als Belohnung!

ComiXology Submit: Power to the Cartoonist
Wired Geekdad, Jonathan H. Liu
Comixology, mittlerweile der unangefochtene Platzhirsch auf dem Gebiet der digitalen Comics, führt den neuen Dienst "Submit" ein, den das Unternehmen selbst als "Revolution" beschreibt. Damit öffnet sich die Plattform, die bislang Comics von fast allen großen und kleinen Comicverlagen (außer Dark Horse) digital vertreibt, auch unabhängigen Zeichnern, die ihre Comics im Selbstverlag veröffentlichen. Comixology Submit verbindet damit das digitale "Self-Publishing" mit der großen Zahl von potenziellen Kunden, die einen Account bei Comixology und deren Apps installiert haben. Für die Künstler entstehen dabei keine Kosten, die Einnahmen werden Halbe-Halbe geteilt. Comixology übernimmt jedoch nicht alle eingereichten Comics, sondern unterzieht sie einem "approval process". Zum Start gibt es gleich ein paar Werke von prominenten Indie-Comiczeichnern wie Becky Cloonan, Richard Stevens (Diesel Sweeties), Shannon Wheeler (Too Much Coffee Man) oder Jake Parker. Die beiden letzteren sprechen im Interview über die neue Plattform und was sie sich davon erhoffen.

Life over fifty
Howard Beale strikes back!
Ordster's Random Thoughts, Jerry Ordway
Jerry Ordway, ein mittlerweile 55-jähriger Zeichner, Autor und Tuscher, der seit 1980 vor allem für DC Comics gearbeitet hat (u.a. Adventures of Superman und als Inker für Crisis on Infinite Earths), klagt in einem Eintrag auf seinem Blog über seine Situation in den letzten Jahren. Bis vor kurzem hatte er zwar einen Exklusivvertrag bei DC Comics, bekam vom Verlag aber kaum noch Aufträge, schon gar nicht für eine länger laufende Serie. Sein unzufriedenes Fazit: "I want to work, I don't want to be a nostalgia act, remembered only for what I did 20, 30 years ago." Ebenso interessant: sein Folgeeintrag ein paar Tage später, in dem er noch mehr ins Detail geht und ein paar Appelle an seine Leser richtet.

Iron Man 3 Trailer - Homemade Shot for Shot
YouTube, CineFix
Eine sehr charmante, selbstgemachte Amateurversion des Trailers zu Iron Man 3 im Stil der "geswedeten" Videos aus dem Film Be Kind, Rewind (Abgedreht):

Tags: Crowdfunding | Digitale Comics | Webcomics | Wettbewerb | Zeitungscomics

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 03. März 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 9/2013:

 

Professor Zyklop - Monatliches Periodikum für Comics und digitale Fiktionen
arte.tv, diverse Künstler
Arte macht nicht nur Fernsehen, sondern experimentiert auf seiner Website immer wieder mit verschiedenen Formaten. Nun gibt es eine neue, monatliche Comicanthologie, konzipiert für Tablets, aber mit einem aktuellen Browser auch am PC abrufbar. Zu den Köpfen hinter Professor Zyklop zählen u.a. Cyril Pedrosa (Portugal), Hervé Tanquerelle (Die falschen Gesichter) und Fabien Vehlmann (Spirou und Fantasio). Das französische Projekt wird auch ins Deutsche übersetzt (leider nicht komplett, aber immerhin teilweise), und zwar im Hause Reprodukt, das nicht nur für eine gute Übertragung ins Deutsche, sondern auch für feines Lettering gesorgt habt. Vier der fünf auf Deutsch verfügbaren Comics der ersten Ausgabe sind ziemlich witzige Strips mit absurdem bis schwarzem Humor, der fünfte, High School Girls von Stephen Vuillemin, ist Teil 1 einer Serie, in der jedes Einzelbild animiert ist. Einen ersten Einblick gibt der (französische) Trailer:

 

Jiro Taniguchi
ARD Mediathek, Druckfrisch
Für das ARD-Büchermagazin Druckfrisch besucht Denis Scheck in Tokio den Mangaka Jiro Taniguchi (Vertraute Fremde) für ein Interview.

Ära endet: RTL II trennt sich von seinen Anime im TV
Otaku Times, Daniel
Der Privatsender RTL 2 sendet seit zwanzig Jahren Anime-Serien im deutschen Fernsehen und ist damit sicher nicht ganz unschuldig an der Popularität des japanischen Zeichentrick. Nachdem der Sender schon 2011 seine tägliche Anime-Schiene beendet hat, ist nun auch bald mit dem Anime-Block am Sonntag Schluss: Ab April zeigt RTL 2 keine Anime-Serien mehr, parallel wird dafür ein Anime-Online-Kanal gestartet, auf dem zahlreiche Serien kostenlos zu sehen sein sollen.

Female Super Hero Fan Film
vimeo, Jesse V. Johnson
Wonder Woman kickt Nazi-Ärsche in diesem sehr schick gemachten, zweiminütigen Fanfilm von Stuntman Jesse V. Johnson.

Strip Search, Episode 1: Artists Assemble
Penny Arcade/Strip Search
Mike Krahulik und Jerry Holkins, die Macher des Webcomics Penny Arcade, sind mit ihrem Projekt so erfolgreich, dass sie ihr Geld immer wieder in originelle neue Projekte stecken. Wie zum Beispiel in eine neue Web-TV-Serie namens Strip Search. Ein Reality-Format nach dem Vorbild bekannter Castingshows, in dem zwölf Comiczeichner eine gemeinsame WG beziehen und sich über mehrere Wochen um die Gunst des abstimmenden Publikums streiten. Der Sieger bekommt 15.000 Dollar und darf ein Jahr bei Penny Arcade mitmachen. Folge 1 ist jetzt online, neue Folgen sind immer Dienstags und Donnerstags zu erwarten.

 
 

von Thomas Kögel Montag, 25. Februar 2013

[Speziellen Dank an Oliver Ristau für die Hilfe bei der Titelfindung!] 

Unsere Links der Woche, Ausgabe 8/2013:

 

Lebensfenster
Flausen, Ulf Salzmann
Der "Kurt Schalker-Preis für grafisches Blogen", ein aus der Webcomic-Community selbst entstandener Preis für herausragende Webcomics, geht 2013 bereits in seine dritte Runde. Die vierköpfige Jury (Ulf Salzmann, Johannes "Beetlebum" Kretzschmar, Flix und Christian Maiwald) nominierte zehn Webcomics in Form einer Longlist. Diese wird später zu einer Shortlist verkürzt, aus der dann der endgültige Sieger hervorgeht, der beim Comicfestival in München gekürt wird. Die Longlist lässt sich prima als Einstiegspunkt verwenden, um tolle deutschsprachige Online-Comics zu finden.

Interview mit Michael Kompa und Heiner Lünstedt
Splashcomics, Bernd Glasstetter
Vom 29.5. bis 2.6. läuft mit dem Comicfestival München die größte Comicveranstaltung in diesem Jahr. Die Festivalleiter Kompa und Lünstedt geben im Interview einen Einblick in die Planungen und antworten auch auf Kritik bezüglich der Trennung der Verlagsmesse in zwei separate Veranstaltungsorte.

Berlin's burgeoning graphic novel scene
Deutsche Welle, Jane Paulick
Die Deutsche Welle, jener Teil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der sich vorwiegend an das Ausland wendet, erklärt in einem englischsprachigen Artikel die Berliner Comicszene: Vor ein paar Jahren hätte einem in Berlin jeder erzählt, er schreibe gerade an einem Roman. Heute sei es schon fast so mit Graphic Novels.

Fred Flamingo - Der Unglücksstern
fredflamingo.com, Rene Lehner
Der Schweizer Comiczeichner Rene Lehner veröffentlichte Anfang der Neunziger Jahre bei Carlsen drei Alben der Reihe Fred Flamingo, eine kindgerechte Science-Fiction-Abenteuerserie mit deutlichen Anleihen bei Spirou & Fantasio, die teilweise auch in Fix & Foxi lief. Jetzt hat er einen vierten Teil produziert, der online auf einer eigenen Website veröffentlicht wird. Die Besonderheiten: Zum einen gibt es zwei Sprachversionen (Deutsch und Französisch), zum anderen gibt es keine klassischen Seiten zum Durchklicken, sondern man scrollt sich (ähnlich wie beim Webcomic-Hit Wormworld Saga) von oben nach unten durch.

SCATTERLANDS 001
warrenellis.com, Warren Ellis und Jason Howard
Von Warren Ellis war in Sachen Comics länger nichts mehr zu hören – zuletzt veröffentlichte er seinen zweiten Roman. Nun tritt der Engländer, der immer schon gerne mit verschiedenen Veröffentlichungsformen experimentiert hat, wieder mit einem Comic in Erscheinung: Scatterlands, gezeichnet von Jason Howard (Super Dinosaur), ist als eine Art Zeitungsstrip gedacht. Montags bis Freitags erscheint auf Ellis' Blog jeweils ein Panel. Alle paar Wochen soll es eine Pause geben und die bisherigen Panels an einer noch unbekanntem Stelle gesammelt werden. Exakt durchgeplant ist hier nichts, wie Ellis sagt: "We are basically making shit up as we go along." Zum Inhalt lässt sich noch nicht viel sagen, es deutet sich jedoch eine Endzeitgeschichte an. Alle bisher erschienenen Panels findet man hier.

Real Calvin and Hobbes
realcalvinandhobbes.tumblr.com, Michael Den Beste
Photograph Michael Den Beste baut tolle Fotomontagen, indem er in seine Landschaftsaufnahmen Bill Wattersons Calvin und Hobbes einbaut. Mit verblüffenden Ergebnissen, die man prima als Bildschirmhintergrund verwenden kann.
Update, 26.2.13: Wie Mashable berichtet, hat sich der Verlag Andrews McMeel, der Wattersons Rechte vertritt, an Den Beste gewandt und ihn (mit einem freundlichen Brief ohne weitere Drohungen) gebeten, diese Bilder wieder vom Netz zu nehmen. (Danke an Kommentator Lars für den Hinweis!)

Gender Through Comic Books
Canvas, Christina Blanch
Ein für jedermann offenes Online-Seminar an der Ball State University in Muncie, Indiana, beschäftigt sich mit Geschlechterfragen in Comics. Der Kurs besteht aus Videovorlesungen, Online-Diskussionen und Interviews, an denen sich die Studenten beteiligen dürfen. Als Gäste sind u.a. die Comicautoren Terry Moore, Brian K Vaughan und Mark Waid angekündigt. Zum Seminar, das vom 2. April bis 10. Mai läuft, kann sich jeder Volljährige anmelden, die Teilnahme ist kostenlos.

Comic-book superheroine Cat aims to see off gender stereotypes
The Guardian, Alison Flood
A propos Genderfragen: Der Guardian berichtet über den neuen Webcomic My So-Called Secret Identity von Will Brooker, Sarah Zaidan und Susan Shore, der sich um eine neue und andersartige Superheldin dreht: Sie trägt kein hautenges Kostüm, sondern normale Klamotten, und ihre Superkraft heißt Intelligenz. Das erste Kapitel steht bereits komplett online, mindestens 14 weitere sollen folgen.

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 17. Februar 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 7/2013:

 

Der Hexenrichter - Ein Skandal?
Splashcomics, Bernd Glasstetter
Wie schon in den letzten Links der Woche berichtet, gab es unter den Politikern im Kulturausschuss der Stadt Lemgo Empörung über den Comic Der Hexenrichter von Luisa Preißler. Die Splashcomics widmen sich diesem Thema noch einmal ausführlicher. Dort kann man nicht nur die Artikel aus der Lokalpresse im Wortlaut nachlesen, es gibt auch einen Kommentar und drei Interviews: mit dem örtlichen CDU-Fraktionschef, mit dem Präsidenten der Hochschule, an der Der Hexenrichter als Bachelorarbeit angenommen wurde, und schließlich mit der Künstlerin selbst.

J-Mag: LIVE-Stream #1
MyVideo, J-Mag
Auf der Videoplattform MyVideo startete die neue Sendung J-Mag, ein "Magazin für Anime, Manga, Cosplay und alles über J-Culture", moderiert von der Mangazeichnerin Mikiko Ponczeck (Lost and Found). In der knapp einstündigen Show geht es unter anderem um Märchen-Manga, Studiogast ist die Mangaka Reyhan Yildirim. Außerdem werden Cosplay-Kostüme, der Häkeltrend Boshi und diverse Anime- und Manga-Neuerscheinungen vorgestellt. Die Sendung wurde live gestreamt, kann aber auch nachträglich (aufgeteilt in drei Clips) angesehen werden. Teil 1 ist direkt hier eingebettet (zu Teil 2 und Teil 3 hier entlang):

 

Der Boom der Graphic Novels
Bayern 2 radioThema, Martin Zeyn
Am 7. Februar lief auf dem Kultursender Bayern 2 die knapp einstündige Sendung "Am Anfang war das Bild" aus der Sendereihe radioThema. Es geht vor allem um den Trendbegriff Graphic Novel, den Boom anspruchsvollerer Comics und um Literaturadaptionen im Comic. Im O-Ton sind u.a. Ulli Lust, Andreas Platthaus, Joe Sacco und Jaroslav Rudiš zu hören. Das Feature ist als MP3 in voller Länge abrufbar.

Internationaler Comic-Wettbewerb 2013 “Animate Europe!”
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Das Brüsseler Büro der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit schreibt einen Comic-Wettbewerb zum Thema "Europa" aus. In der ersten Stufe sollen zweiseitige Entwürfe eingereicht werden, danach werden von einer Jury sieben Finalisten ausgewählt, die ein Stipendium von 500 Euro bekommen und dafür eine achtseitige Geschichte ausarbeiten.

BAM! WAP! KA-POW! Library prof bops doc who K.O.'d comic book industry
News Bureau Illinois, Dusty Rhodes
Der Psychiater Fredric Wertham wurde in den 1950er Jahren durch sein Buch Seduction of the Innocent berühmt, in dem er behauptete, dass Jugendliche durch das Lesen von Comics auf die schiefe Bahn geraten würden, was letztlich zur Einführung der Selbstzensur-Instanz "Comics Code" führte. Ein Aufsatz der Bibliothekswissenschaftlerin Carol Tilley zeigt nun auf, dass Wertham in seinen Studien alles andere als sauber gearbeitet hatte. Aus Nachforschungen in Werthams Archiven wird deutlich, dass er reihenweise Daten verändert, Zitate gefälscht und Fakten unterschlagen hat. Der Artikel auf der Website der Universität Illinois, an der Tilley forscht, fasst die wichtigsten Thesen des Aufsatzes zusammen, der in der wissenschaftlichen Zeitschrift Information & Culture: A Journal of History erschienen ist.

I Just Wrote This To DC Comics
Michel Hartney
DC Comics wird demnächst die Serie Adventures of Superman starten, die zunächst digital erscheinen und verschiedene Kurzgeschichten von wechselnden Kreativteams beinhalten wird. Als Autor soll unter anderem der Schriftsteller Orson Scott Card dabei sein, der mit seiner Romanreihe Ender's Game (Das große Spiel) bekannt wurde. Da sich Card öffentlich immer wieder vehement gegen Schwulenrechte ausspricht und Vorstandsmitglied der "National Organization for Marriage" ist, die gegen das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehen kämpft, erntete DC eine Menge Kritik für diese Ankündigung. Wie zum Beispiel den hier verlinkten offenen Brief des Comedians Michael Hartny, in dem er den Verlag auffordert, Cards Comic nicht zu veröffentlichen. DC selbst beruft sich in einem Statement auf die Meinungsfreiheit und betont, dass die Ansichten seiner Autoren nicht die des Verlags sind. Inzwischen haben mehrere Comichändler angekündigt, eine Printversion von Adventures of Superman nicht verkaufen zu wollen, wenn sie eine Geschichte von Card enthält.

 
 

von Thomas Kögel Montag, 11. Februar 2013

Unsere Links der Woche, Ausgabe 6/2013:

 

Großes Kino um kleinen Comic
Lippische Wochenschau,
Comic über Lemgoer "Hexenrichter" erregt Politikergemüter
Lippische Landes-Zeitung
Der Comic Der Hexenrichter von Luisa Preißler, der bereits vor über einem Jahr in Ausgabe 27 der Horrorschocker (Weissblech Comics) erschien, war Thema im Stadtrat von Lemgo. Einige Stadträte empörten sich über die Kurzgeschichte, die auf der realen historischen Figur des "Hexenrichters" Hermann Cothmann basiert, der im 17. Jahrhundert als Bürgermeister für zahlreiche Prozesse gegen angebliche Hexen verantwortlich war. Dabei hat Preißler ihre Abschlussarbeit an der Lemgoer Fachhochschule ausdrücklich als "fiktionialen Comic" tituliert. Anstoß nehmen die Lokalpolitiker wohl vor allem daran, dass die ernste Thematik aus ihrer Sicht sexistisch ausgeschlachtet werde. Während der CDU-Fraktionschef den Prüfungsausschuss der Hochschule zur Rechenschaft ziehen möchte, kritisiert ein besonnener Kommentar in der Lokalzeitung die "Betroffenheitsmaschinerie" und schreibt: "Es darf bezweifelt werden, ob die Kritiker Preißlers Comic tatsächlich gelesen haben" (Scan des Kommentars). Unterdessen hat das Crowdfunding-Projekt, mit der eine Verfilmung des Comics finanziert werden soll, sein Ziel erreicht und mehr als 5.000 Euro eingesammelt.

The Epilogue
Don Rosa
Don Rosa, der nach Carl Barks wohl prominenteste und angesehenste Zeichner von Disney-Comics aus Entenhausen, beendet seine Karriere und erklärt die Gründe dafür in einem Kommentar, der eigentlich als Epilog im Abschlussband der Don Rosa Collection erscheinen sollte. Der Disney-Konzern gestattete den Abdruck jedoch nicht, so dass Rosa den Text nun online veröffentlicht, wo ihn statt ein paar tausend Käufer der teuren Sammlerausgabe viele Millionen lesen können. In dem Aufsatz "Why I quit" zählt er sechs Gründe auf, die ihn dazu bewegten, keine Duck-Comics mehr zu zeichnen. Neben einer gewissen Ausgebranntheit und gesundheitlichen Problemen nennt er als Grund Nummer 1 "the Disney comics system", bei dem außer einer festen Summe pro Seite keinerlei weiteren Tantiemen gezahlt werden, auch wenn ein Comic sehr erfolgreich ist und immer wieder nachgedruckt wird (von den europäischen Verlagen der Egmont-Gruppe bekam er allerdings Sonderzahlungen). Der Text soll in Kürze auch in deutscher Übersetzung verfügbar sein.

Eine Stadt für die Comics
Neue Zürcher Zeitung, Christian Gasser
Angoulême 2013 
comic.de, Andreas Dierks und Eckart Sackmann 
Schon letzte Woche hatten wir zahlreiche Links mit Berichten vom großen Festival von Angoulême – hier sind zwei weitere.

ICOM Independent-Comic-Preisverleihung 2013
Interessenverband Comic (ICOM)
Der jährlich vergebene, mit insgesamt 2.000 Euro dotierte ICOM Independent-Comic-Preis wird in diesem Jahr am 31. Mai in München verliehen. Publikationen aus dem Jahr 2012 können bis Mitte März eingereicht werden.

Das Grundrauschen dieser Stadt: Neue Comicserie in der zitty
zitty, Moritz Honert
Im Berliner Stadtmagazin zitty erscheint ab sofort alle zwei Wochen der Fortsetzungscomic Berliner Mythen von Reinhard Kleist, der sich mit der Berliner Stadtgeschichte beschäftigt. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Episoden dient ein türkischer Taxifahrer.

 
 

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