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Welt am Draht

Links, News, Kommentare und Einsichten aus der Comicgate-Redaktion. Diese Rubrik lief von März 2003 bis Oktober 2010 als separates Blog, dessen Archiv hier zu finden ist.

Eine entsprechende Tag-Wolke zu den Einträgen der Welt am Draht haben wir rechts eingebunden.

von Thomas Kögel Sonntag, 21. Dezember 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 38/2014: 

 

Die besten Comics des Jahres
Der Tagesspiegel, Lars von Törne
Zum dritten Mal in Folge hat der Tagesspiegel wieder eine neunköpfige Jury gebeten, ein Ranking der zehn besten Comics des ablaufenden Jahres zu erstellen. In der Endauswertung landet Barbara Yelins Graphic Novel Irmina knapp vor Mawils Kinderland.

Bongoland: Kohäsion
Startnext, Jeff Chi
So geht erfolgreiches Crowdfunding: Der in der deutschen Webcomicszene sehr umtriebige Nürnberger Zeichner Jeff Chi möchte aus seinem 24-Stunden-Comic Bongoland (“mit Abstand das blödeste was ich je kreiert habe”) ein gedrucktes Buch in Farbe machen. Bis zum 1. März 2015 wollte er auf der Plattform Startnext 800 Euro sammeln, um das Projekt zu verwirklichen. Ein Ziel, das bereits nach sechs Tagen erreicht war. Mitmachen kann man in den nächsten Monaten trotzdem noch, so dass vielleicht weitere Ziele erreicht werden. Extrem sehenswert ist auf jeden Fall schon mal das Video, in dem die Aktion vorgestellt wird.

Erotik im Comic ­– Ein Versuch, das Ungreifbare zu greifen
intellectures, Thomas Hummitzsch
Die Onlinefassung eines Überblicksartikels zu erotischen Comics, der zunächst gedruckt im Magazin Alfonz erschien. Hummitzsch blickt nicht nur auf übliche Verdächtige wie Manara, sondern stellt auch viele Vertreter aus dem Underground- und Independentbereich vor.

Farewell Hollywood
Guy Delisle
Nachdem eine Hackergruppe, die möglicherweise aus Nordkorea stammt, die Server von des Sony-Filmstudios gehackt hat und der Konzern seinen Film The Interview nach Terrordrohungen aus dem Verkehr gezogen hat, wird Hollywood vorsichtig, wenn es um Nordkorea geht: Die geplante Verfilmung von Guy Delisles Comic Pjöngjang, in dem er von seinen Erfahrungen in der nordkoreanischen Hauptstadt erzählt, wurde abgeblasen. In einem persönlichen Statement auf seinem Blog zeigt sich Delisle enttäuscht von der Entscheidung und gibt auch interessante Einblicke, wie das so läuft, wenn man als Autor die Filmrechte an seinem Werk verkauft.

DRM-Free Site Humble Bundle Generated Over $4 Million from E-books in 2014
Publishers Weekly, Calvin Reid
Das Geschäftsmodell der Website “Humble Bundle” funktioniert inzwischen auch gut für Comics: Anfangs gab es dort Pakete von Computerspielen, für die man als Käufer den Preis selbst festlegen konnte, ein Teil des Geldes wird für einen guten Zweck gespendet. Später wurden auch E-Books verkauft, in Jahr 2014 gab es insgesamt zehn digitale Comic-Bundles von Verlagen wie Image, IDW oder Oni Press, alle ohne Digital Rights Management (DRM). Ein neuer, erfolgreicher Verkaufskanal, der auch ein neues Publikum für Comics erschließt. Für den deutschen Markt ist ein solches Modell nicht denkbar, da auch E-Books hierzulande der Buchpreisbindung unterliegen. Man kann jedoch als Kunde aus Deutschland problemlos ein “Humble Bundle” erwerben. Aktuell gibt es gerade ein Paket mit Comics vom Verlag Dynamite.

‘Batgirl’ #37 Criticized For Transphobic Content; Creative Team Apologizes
Comics Alliance, Andrew Wheeler
Vor einigen Wochen gab es bei DC Comics mit Ausgabe 35 von Batgirl einen Neustart und Kurswechsel der Serie. Das neue Kreativteam (Cameron Stewart,Brenden Fletcher und Babs Tarr) machte aus der Titelfigur eine junge Frau, die ins Hipster-Viertel von Gotham City zieht, und will mit seinem Comic eine Zielgruppe ansprechen, die deutlich weiblicher und jünger ist als der durchschnittliche DC-Comicleser. In den sozialen Medien kam dieser Neustart sehr gut an, doch schon die dritte Ausgabe sorgte für Unmut bei einem Teil der Leserschaft: Darin wird enthüllt, dass eine Figur, die ebenfalls als Batgirl auftritt, eigentlich der (männliche) Schurke Dagger Type ist, sehr zum Entsetzen des echten Batgirls. Kritiker wie die Autostraddle-Autorin Mey bemängelten daraufhin die Verwendung von transphoben Stereotypen als weiteres Beispiel für das in der Popkultur immer wieder auftauchende Phänomen, dass transsexuelle Personen oder Crossdresser als Bösewichte, Perverse oder sonstwie gesellschaftlich inakzeptable Menschen dargestellt werden. Das Autoren- und Zeichnertrio hat sich wenig später mit einem sehr vernünftigen Statement entschuldigt. Mehr Kontext zu diesem Themenkomplex gibt’s im Artikel Batgirl And The Perpetual State Of Transphobia In Media bei Comics Alliance.

Festus Rotgut: Zombie Cowboy -- 6-pack comic book
BoingBoing, Mark Frauenfelder
Auf den Bierflaschen einer Brauerei aus Chicago kann man zur Zeit einen Zombie-Western-Fortsetzungscomic von Jason Aaron und Tony Moore lesen. BoingBoing veröffentlicht die Story ebenfalls. Dort fehlt allerdings die Geschmackserfahrung eines Biers mit “marshmallow and caramel flavors with a spicy finish”.

All Along the Wall
Emily Carroll
Ein weihnachtlicher Kurzcomic von Emily Carroll, die für ihre atmosphärischen Gruselcomics bekannt ist. Auch in diesem hier geht es ziemlich creepy zu.

Austern (Isch liebe eusch)
YouTube, Matthias Wieland
Ein Beitrag aus Guillaume Longs kulinarischem Comic Nicht ohne meine Schürze – als Chanson vertont vom vielseitig talentierten Matthias Wieland, der unter anderem als Comicübersetzer arbeitet.

 

Das waren die letzten "Links der Woche" in diesem Jahr. Wir machen eine kleine Weihnachtspause und kommen im Januar zurück – dann ohne Songzitate in den Überschriften. 

Tags: Bestenlisten | Comicverfilmungen | Crowdfunding | Digitale Comics | Sexismus | Webcomics

 
 

von Thomas Kögel Montag, 08. Dezember 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 37/2014:

 

Beste Listen – 2014 im Rückblick
dreimalalles, Christian Maiwald
Die Zeit der Jahresbestenlisten ist in vollem Gange, allerorts poppen Empfehlungen und Lieblingscomics des Jahres auf. Bei dreimalalles wird im großen Stil gesammelt, ebenso bei tradepaperback. Bei Graphic Policy versucht man sich sogar an einer Gesamtauswertung aller Bestenlisten, freilich beschränkt auf den amerikanischen Raum. Momentan in Führung: Die Autobiografie Can't We Talk about Something More Pleasant? von Roz Chast sowie Brian K. Vaughans Serienerfolg Saga.

Emanzipation als Lebensform
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus
Gestern verstarb im Alter von 92 Jahren Marie Marcks, die seit den 1960er Jahren bis ins hohe Alter als Karikaturistin tätig war, unter anderem für die Süddeutsche und Die Zeit, aber auch für Satireblätter wie pardon und Titanic. Ihre Bücher Marie es brennt (1984) und Schwarz-weiß und bunt (1989) können als frühe Variante der heute bei uns so etablierten autobiografischen Comics gelten.

Erforschung von Online-Bilderwelten - Im Gespräch mit Björn Hammel
ComicRadioShow, Maqz
Ein Interview mit dem Autor des Buches Webcomics - Einführung und Typologie, das gerade im Ch. A. Bachmann Verlag erschienen und womöglich die erste deutschsprachige Monografie zu diesem Thema ist. Das Buch basiert auf einer Abschlussarbeit, und zwar nicht in einem geisteswissenschaftlichen Fach, sondern im Fach Medieninformatik.

Tagungsbericht: 9. ComFor-Jahrestagung in Berlin
ComFor, Nina Heindl, Laura Oehme und Lukas R.A. Wilde
Ein umfangreicher Bericht von der Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung, die Ende September in Berlin unter dem Titel "Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten" stattfand. Zu praktisch allen Vorträgen und Programmpunkten gibt es eine kurze Zusammenfassung.

Programmvorschauen 2015
dreimalalles und Comic-Report
In den letzten Wochen haben so gut wie alle größeren Comicverlage, die auf dem hiesigen Markt aktiv sind, ihre kommenden Verlagsprogramme vorgestellt. Dazu erschien bei den Kollegen von Comic-Report und dreimalalles eine Reihe von Interviews, in denen Verlags- und Programmleiter ihre Neuankündigungen vorstellen und teils auch interessante Hintergrundinfos zum deutschen Buch- und Comicmarkt fallen lassen. Hier geht’s zu den Gesprächen mit Klaus Schikowski vom Carlsen Verlag, Michael Groenewald von Reprodukt, Johann Ulrich vom Avant-Verlag, Philipp Schreiber von Schreiber & Leser, Kai-Steffen Schwarz von Carlsen Manga, Alexander Bubenheimer von Panini Comics, Wolf Stegmaier und Jonas Blaumann von Egmont, Jano Rohleder von dani books und Dirk Schulz vom Splitter Verlag.

Roter Himmel
Zampano, David Boller
In Ewiger Himmel erzählte David Boller von seiner Karriere als Comiczeichner in den USA. Die Fortsetzung Roter Himmel setzt nach seiner Rückkehr in die Schweiz an und der größte Unterschied zum Vorgänger ist laut Boller, “dass ich das Ende der Geschichte noch nicht kenne.” Seit letzter Woche erscheinen jeden Dienstag und Donnerstag neue Seiten auf der Website von Zampano.

Tags: Bestenlisten | Comicforschung | Interviews | Linktipps | Nachrufe | Webcomics

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 30. November 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 36/2014:

Neues Leben auf alten Seiten
Der Tagesspiegel, Martin Jurgeit
Seit 1998 hat Eckart Sackmann die Webseite mit dem eingängigen Namen comic.de betrieben, zunächst als Online-Abteilung seines Magazins RRAAH!, das 2001 eingestellt wurde, danach als allgemeines Infoportal über Comics, das vor allem mit reich bebilderter Messeberichterstattung punktete. In den letzten Jahren gab es immer weniger neue Inhalte und nun wechselte sie den Besitzer. Ab März 2015 möchte Peter Poluda, Inhaber des Comic-Fachhandelsvertriebs PPM, auf comic.de “ein verlagsübergreifendes Informationsportal für die ganze Comic-Szene” aufbauen. Möglicherweise wird das in eine ähnliche Richtung gehen wie der News-Bereich auf der PPM-Website, der seit 2008 geführt wird. Ein Teil der alten Inhalte von comic.de ist inzwischen auf patrimonium.de, Eckarts Sackmanns Website zur Comicforschung, umgezogen.

»Comics hat er immer gehasst«
kreuzer, Tobias Prüwer
Das Leipziger Stadtmagazin kreuzer interviewt Mark Lehmstedt, Autor und Verleger des Buchs Die geheime Geschichte der Digedags über den kürzlich verstorbenen Hannes Hegen und die Geschichte des von ihm geschaffenen Mosaik.

Comicsammlung
John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien, Bibliothek
Die Bibliothek am Amerikanistik-Institut der FU Berlin eröffnete letzte Woche offiziell ihre Comicsammlung. Die besteht zwar schon seit den 1970er Jahren, wird aber nun systematisch ausgebaut. Neben ausleihbaren Büchern (Graphic Novels, Sammelbände und Sekundärliteratur) gibt es auch eine umfangreiche Sammlung von amerikanischen Comicheften, die im Lesesaal der Bibliothek einsehbar sind.

Gesucht: Die besten Comics des Jahres
Der Tagesspiegel, Lars von Törne
Zum dritten Mal suchen die Comicseiten des Berliner Tagesspiegel wieder die besten Comics des zu Ende gehenden Jahres. Einmal mit einer Expertenjury (zu der auch diesmal wieder Comicgates Frauke Pfeiffer gehört), zum anderen via Leserumfrage, bei der es auch etwas zu gewinnen gibt. Einsendeschluss ist der 8. Dezember.

Sélection officielle 2015
BD Angoulême
Das Festival von Angoulême hat die Nominierten für seine jährlich vergebenen Preise bekannt gegeben. In der 35 Titel umfassenden “Sélection officielle” befindet sich unter anderem Jens Harders Beta … civilisations. In der Auswahl der Kindercomics sind Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter für die französische Ausgabe von Kiste nominiert.

Avengers: Age of Ultron trailer - sweded
YouTube, Dumb Drum
Eine sehr charmante, selbst nachgebastelte Billigversion des Trailers zum neuen Avengers-Film nach dem Vorbild der “sweded movies” aus dem Film Be Kind, Rewind (Abgedreht). Auch verfügbar als Direktvergleich mit dem Original.

 

Tags: Angoulême | Bestenlisten | Bibliotheken | Comicverfilmungen | Linktipps | Nachrufe

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 23. November 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 35/2014:

 

"Jeder Titel ist eine neue Herausforderung" – Thomas Gilke über Cover-Gestaltung
Dreimalalles, Christian Maiwald
Thomas Gilke, bei Egmont Graphic Novel zuständig für die Gestaltung der Bücher, kümmert sich auch ums Design der Titelbilder. Im Interview spricht er über seine Arbeit und was es dabei zu beachten gilt. Spannender Einblick in einen Teil der Buchproduktion, über den man sich in der Regel als Leser wenig Gedanken macht.

Die Kunst der Verdichtung
3sat, Nico Weber
Zwar werden Comicschaffende mehr und mehr auch vom Fernsehen interviewt und porträtiert, aber über Kurzbeiträge von wenigen Minuten geht das selten hinaus. Die Regisseurin Nico Weber hat nun einen halbstündigen Film über Nicolas Mahler gedreht. Heute Nachmittag wurde er bei 3sat ausgestrahlt, außerdem nimmt der Film am Münchner Wettbewerb LiteraVision teil, dessen Preise am kommenden Wochenende vergeben werden. In der 3sat-Mediathek ist der Film (voraussichtlich bis zum 30.11.) komplett zu sehen.

ADAGIO N°2 - Alltag in Berlin Comic
Startnext, Annette Köhn
Die aus Japan stammende Berlinerin Maki Shimizu erzählt in ihren Adagio-Comics aus ihrem Alltag, allerdings aus Sicht eines Katers und einer Maus. Der erste Band kam 2011 beim als erste Veröffentlichung des Jaja-Verlags heraus, nun soll ein zweiter Band folgen. Für Druck und Bindung des Comicbands möchte der Verlag 2.000 Euro per Crowdfunding sammeln. Die Kampagne läuft noch bis zum 6. Dezember. Wer 80 Euro spendet, erhält neben dem fertigen Buch auch noch eine Thaimassage von der Künstlerin persönlich!

 

The Rise of Digital Lettering, Part 7
Todd’s Blog, Todd Klein
Der Abschluss einer umfangreichen Artikelreihe von Todd Klein, seit Jahrzehnten einer der besten und angesehensten Letterer der US-Comicbranche (u.a. Sandman) und lange Jahre Seriensieger in der entsprechenden Kategorie bei den Eisner Awards. In dieser sehr lesenswerten Serie, die mit vielen Bildbeispielen bestückt ist, blickt er zurück auf die Geschichte des Comic-Letterings und die Digitalisierung dieses Teils der Comicproduktion (Links zu den vorangegangenen Teilen findet man jeweils am Ende eines Kapitels).

Der FC Valencia hat Streit mit Batman
n-tv, vpe
Der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia trägt seit der Gründung vor 95 Jahren eine Fledermaus in seinem Vereinswappen. Kürzlich hat der Club sein Logo grafisch überarbeitet und nun trudelte Post von DC Comics ins Haus: Das Wappen habe zu große Ähnlichkeit mit dem markenrechtlich geschützten Batman-Logo.

LEGO Batman Vs Superman
YouTube, BrickNerd
Im Jahr 2016 treffen Superman und Batman im Kino aufeinander, auch ein Lego-Batman-Film ist in der Mache. Tommy Williamson alias BrickNerd hat in seinem kurzen Brickfilm beides schon mal vorweggenommen:

Tags: Comics-im-TV | Crowdfunding | Lettering | Linktipps | Rechtliches

 
 

von Thomas Kögel Dienstag, 18. November 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 34/2014

 

Mit Dig, Dag und Digedag um die Welt
n-tv, Markus Lippold
Am 8. November starb im Alter von 89 Jahren Hannes Hegen, Erfinder der Zeitschrift Mosaik und deren Helden Dig, Dag und Digedag. Mit dem Mosaik, dem ersten und einzigen regelmäßig erscheinenden Comicheft der DDR, prägte Hegen ganze Generationen von Lesern. Zwar erschien das Blatt im Verlag Junge Welt, der zur staatlichen Jugendorganisation FDJ gehörte, doch Hegen und seinen Mitarbeitern gelang es, staatliche Einflüsse relativ gering zu halten und so zu vermeiden, dass das Mosaik zum reinen Propagandainstrument der sozialistischen Regierung wurde. Längere Nachrufe gibt es u.a. auch beim Tagesspiegel, der Welt und der Berliner Zeitung.

Sprechblasen, geplatzt
Der Freitag, Georg Seeßlen
Nach dem Bekanntwerden von Hannes Hegens Tod schafften es die Digedags letzten Freitag auf die Titelseite der Frankfurter Allgemeinen. Im Inneren der FAZ ist es dafür erst einmal vorbei mit Comics. Nach 14 Jahren wurde der tägliche Comicstrip im Feuilleton aus Kostengründen eingestellt (siehe Links der Woche 32/14). In der Wochenzeitung Der Freitag beklagt Georg Seeßlen diese Entscheidung, blickt aus diesem Anlass zurück auf die Geschichte des Zeitungscomics und schreibt: “Ohne Comics wäre das, was in der Zeitung steht, und noch mehr das, was nicht darin steht, nicht auszuhalten.”

Comic Collab zum Ende der Comics in der FAZ
Dreimalalles, Christian Maiwald
Einen ähnlichen Tenor haben auch viele der etwa 20 Comicbeiträge zur Einstellung der FAZ-Comics, die in der letzten Woche im Netz auftauchten. Die deutsche Webcomicszene, die regelmäßig in sogenannten “Comic Collabs” ein gemeinsames Thema bearbeitet, beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit diesem Ende einer Ära. Alle Beiträge werden auch ausgedruckt und als Leserbriefe an die Redaktion in Frankfurt geschickt. Eine Übersicht über alle Teilnehmer gibt’s in der hier verlinkten Meldung. Kurz gesagt:

 

Closure - Kieler e-Journal für Comicforschung
Uni Kiel, div. Autoren
Unter dem Titel Closure bringt eine Gruppe von Geisteswissenschaftlern der Uni Kiel eine Sammlung von Aufsätzen zur Comicforschung in digitaler Form heraus. Die erste Ausgabe des kostenlosen “e-Journals”, das jährlich erscheinen soll, enthält sechs Aufsätze sowie Rezensionen von Sekundärliteratur und einer großen Bandbreite von Comics. Zitat aus dem Editorial: “Closure richtet sich an Neueinsteiger_innen in die wissenschaftliche Welt ebenso wie an etablierte Expert_innen für Bild und Text, Panel und grid – und ist dabei konsequent dem Prinzip des Open Access verpflichtet.”

Schwerpunkt “Comic”
Daumenkino, div. Autoren
Die Website Daumenkino, ein Projekt der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, das sich hauptsächlich mit Filmkritik beschäftigt, präsentiert einen “Schwerpunkt Comic”, in dem es um Adaptionen von Comics und Graphic Novels zu Kinofilmen geht. Unter anderem werden Sin City, American Splendor, Iron Man und Blei im Schädel in ausführlichen Aufsätzen behandelt.

Elender Krieg
elender-krieg.de, AMOC
Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs hat die französische Organisation AMOC eine dreisprachige Website gebaut, in der diverse Texte, überwiegend vom Historiker Jean-Pierre Verney, mit Bildern aus Jacques Tardis umfangreichem Werk zum Ersten Weltkrieg kombiniert werden. Recht schick multimedial umgesetzt, aber nicht leicht durchschaubar in Navigation und Bedienung.

Den Wald vor Bäumen nicht sehen? Hilfe für den Einstieg in die Comic-Welt
Karikatur & Zeichenkunst, Christian Maiwald
Wie und wo steigt man ein, wenn man beginnt, sich für Comics zu interessieren? Christian Maiwald hat gute Tipps für Comic-Anfänger gesammelt. Wer jetzt gerade diese Zeilen liest, braucht die eher nicht mehr, aber vielleicht ist das ein Link, den man mit dem Teil des Bekanntenkreises teilen kann, der um Comics immer interessiert herumschleicht, aber sich nie recht heran traut.

Vorstellung "75 JAHRE MARVEL" - im TASCHEN Verlag (mit Interview Reinhard Schweizer)
Comicguide Forum, Alexander Meyer und Gerald Berse
Man kann heute auf vielen Wegen im Internet publizieren. Man kann zum Beispiel ein Interview wie einen gedruckten Text gestalten und als eine Reihe von Fotos in ein Forum stellen. Das ist zwar eher so 1998, aber hier soll der Inhalt zählen, und der ist interessant: Reinhard Schweizer war als Übersetzer ein Mitarbeiter der ersten Stunde bei “Marvel Deutschland”, dem Label, unter dem Panini im Jahr 1995 begann, Marvel-Comics in Deutschland zu verlegen. Anlass des Interviews ist der frisch erschienene Prachtband 75 Years of Marvel aus dem Taschen Verlag, dessen Begleittext von Schweizer übersetzt wurde.

Moving Forward: Why the Future of Comics Isn’t Found in the Past
Multiversity Comics, David Harper
Die amerikanische Comicbranche steht im Moment ziemlich gut da, im Oktober war der Umsatz im “Direct Market” (den Comicfachläden) auf einem Rekordhoch. Der Artikel von David Harper analysiert den aktuellen Stand der Branche, zeigt langfristige Trends auf und zieht interessante Schlüsse.

Five Trends To Watch in Digital Comics for 2015
Publishers Weekly, Rob Salkowitz
Das Branchenblatt Publishers Weekly blickt auf die Trends im Markt der digitalen Comics. Der Platzhirsch ist und bleibt der Anbieter Comixology, der inzwischen zu Amazon gehört, aber drum herum tut sich so einiges.

Comic Bricks!
Flickr, diverse Urheber
Auf der Messe “Designer Con” in Pasadena war eine Ausstellung namens “Comic Bricks” zu sehen, für die berühmte Comic-Cover mit Legosteinen nachgebaut wurden. Einige sehenswerte Highlights dieser Ausstellung sind in der gleichnamigen Flickr-Gruppe zu finden.

Tags: Comicforschung | Comicmarkt | Digitale Comics | Linktipps | Nachrufe | Zeitungscomics

 
 

von Thomas Kögel Montag, 10. November 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 33/2014:

 

Comiczeichner Flix im Interview: „Die deutsche Comic-Szene sollte mehr Haltung zeigen!“
Wired, Elisabeth Rank
Der kürzlich ganz neu gestartete deutsche Ableger des US-Magazins Wired interviewt Flix, der in der Comicausstellung “Kinderland – Kindheit und Jugend in der DDR“ mit seinen Da war mal was…-Comics vertreten ist. Das Zitat aus der Artikelüberschrift fällt im Interviewtext nicht, aber Flix stellt fest: “Wir stecken hier noch sehr im Autobiographischen fest. [...] Der Underground der Franzosen und Amerikaner traut sich da politisch viel mehr.”

Wuffwuffs Veteranen und ihre Abenteuer
Krautreporter, Hans Hütt und Josefina Capelle
Das ebenfalls noch sehr frische Projekt Krautreporter, das versucht, mit Mitgliedsbeiträgen von Lesern qualitativ hochwertigen Journalismus im Netz anzubieten und auch neue Formate auszuprobieren, startet eine Serie namens “Kynästhesie. Eine Graphic Novel”. Gemeinsam mit der argentinischen Zeichnerin Josefina Capelle erzählt Journalist Hans Hütt von fünf traumatisierten Hunden, die alle als Spürhunde gearbeitet haben und sich nun in der Obhut eines menschlichen Therapeuten befinden. Die Reihe ist das bislang seltsamste Format der Krautreporter – im Einleitungstext schreibt Hütt, die Graphic Novel sei für ihn “eine Form, die das Enigmatische des Erzählens bewahrt”. Die ersten Leserkommentare äußern sich überwiegend irritiert. Und auch für Comicleser dürfte das in mehrfacher Hinsicht gewöhnungsbedürftig sein.

eComics
YouTube, BlinkenTV
Ein optisch sehr schön gestalteter Beitrag aus der ZDF.info-Sendereihe Elektrischer Reporter über digitale Comics, der wie so oft bei diesem Thema daran krankt, dass unterschiedliche Dinge (digitale Versionen von gedruckten Comics, Motion Comics, Webcomics …) in einen Topf geschmissen werden. Zu Wort kommen Michael Scheuerl (netwars), Michael Groenewald von Reprodukt und Lars von Törne vom Tagesspiegel.

 

Großväterland. Graphic Novel about WW2 in Germany
IndieGoGo, Markus Freise, Alex Kahl und Christian Hardinghaus
Ein deutsches Team sucht per Crowdfunding internationale Unterstützung für ein zweisprachiges Comicprojekt. Darin sollen Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg erzählt werden, die auf Augenzeugenberichten basieren. Inititiator Markus Freise hat bereits Crowdfunding-Erfahrung mit seinem Projekt ONE gemacht. Reichlich Infos zur neuen Unternehmung gibt es unter grossvaeterland.de.

Lichtenstein's Theft and the Artists Left Behind
BoingBoing, Russ Heath
Ein kurzer Comic von Russ Heath, heute 84-jähriger Comiczeichner, der vor allem für seine Kriegscomics der 1950er Jahre bei DC bekannt ist. Aus einem seiner Panels machte Pop-Art-Künstler Roy Lichtenstein 1962 das Gemälde “Blam”, das er für vier Millionen Dollar verkaufte. Heath sah davon nichts und lebt heute von Sozialhilfe. Man muss vielleicht nicht so weit gehen wie der begleitende Text auf BoingBoing, der Heath als “Opfer” von Lichtenstein bezeichnet, aber, um es mit den Worten von Heath zu sagen: “Lichtenstein schuldet mir wenigstens einen Drink”. Der Kurzcomic entstand für die Hero Initiative, die Geld für bedürftige Comickünstler sammelt.

The Sponsor
The Nib, James Sturm
Ein Kurzcomic vom renommierten Comicautor, -zeichner und -lehrer James Sturm, in dem ein junger Comiczeichner einem Mentor sein Leid klagt, dass er keinen Erfolg habe, während eine jüngere Kollegin erfolgreich Geld bei Kickstarter sammelt und einen Deal mit einem Verlag hat. Der Beitrag sorgte schnell für erregte Diskussionen, da er sich so lesen lässt, dass hier zwei weiße Männer über den Erfolg von jungen Frauen in ihrer Branche klagen. Und damit herzlich willkommen in der Genderdebatte. Lesenswerte Kommentare zu dem Stück gibt es z.B. bei Heidi MacDonald (“I think Sturm’s satire—and it is a satire, not an autobiographical comic—was based on the image of two white guys fretting over the success of a younger female cartoonist. That was kinda the POINT.”), Sarah Horrocks (“The central crisis at the core of this story is white males inability to cope with a woman who is more successful than them in their field. That is literally what is in the text. You can’t BRING a gendered reading to the text, because the text IS gendered.”) oder auch bei Brandon Graham, der direkt in Form eines Comics geantwortet hat.

Letter to a Young Cartoonist
The Comics Journal, Matthew Thurber
Indie-Comiczeichner Matthew Thurber (1-800-MICE), 36 Jahre alt, schreibt einen langen, provokanten offenen Brief an junge Comiczeichner, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Er rät davon ab, all seine Arbeit online zu stellen und über soziale Netzwerke zu verbreiten, ohne dafür bezahlt zu werden, denn die einzigen, die damit dann Geld verdienten, seien die “Big Tech”-Konzerne. Stattdessen rät er zum Self-Publishing und dazu, sich als künstlerische Avantgarde zu verstehen, die gute Chancen hat, auf dem Kunstmarkt ordentliches Geld zu verdienen. Interessanten Gegenwind dazu gibt es in den Kommentaren zum Artikel, dieser hier von einem 19-jährigen Zeichner aus Malaysia sei besonders empfohlen.

Tags: Crowdfunding | Digitale Comics | Interviews | Linktipps | Webcomics

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 02. November 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 32/2014:

 

Comic-Strips in der FAZ am Ende
Der Tagesspiegel, Martin Jurgeit
Seit dem Jahr 2000 sind im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen regelmäßig Comic-Strips erschienen, die direkt von der Zeitung beauftragt und bezahlt wurden. Neben der langlebigen Serie Strizz von Volker Reiche wurden dort unter anderem Comics von Flix, Reinhard Kleist, Ulf K., Ralf König und Nicolas Mahler abgedruckt. Doch in der FAZ herrscht, wie in vielen Zeitungsverlagen, ein massiver Spardruck, so dass die Tradition des FAZ-Comics in der nächsten Woche zu Ende geht. “Damit geht jetzt eine Institution unter,” schreibt Martin Jurgeit, “deren Bedeutung für die deutschsprachige Comic-Szene kaum zu überschätzen ist.” Auch andere Zeitungen, die in den letzten Jahren Strips von deutschen Zeichnern veröffentlichten, haben diese Plätze gestrichen, so dass hiermit eine wichtige Publikationsplattform mehr und mehr verschwindet.

Comics als Tafelbild 2.0: Ein neuer Trend im Konferenzraum
LVZ online (u.v.a.) Nadia Al-Massalmeh
Ein Artikel der dpa über “Graphic Recording”, der in zahlreichen Zeitungen und Websites veröffentlicht wurde: Zeichnerinnen wie Anja Weiss halten bei Konferenzen, Tagungen und Workshops die Ergebnisse in einem comic-ähnlichen, grafischen Protokoll fest.

JAZAM! Vol. 10 - Jetzt mitmachen!
Jazam! Tumblr, Adrian vom Baur
Jazam!, das von zahlreichen jungen Comiczeichnern in Eigenregie gestemmte Anthologieprojekt, geht in die zehnte Runde. Das Thema für die kommende Ausgabe, die im Sommer 2015 erscheinent, lautet “X”. Erstmals soll das Buch komplett in Farbe gedruckt werden. Wer mitmachen möchte, findet alle Infos auf der verlinkten Seite.

Terms of Service
Al Jazeera America, Michael Keller und Josh Neufeld
Der Nachrichtensender Al Jazeera America präsentiert auf seiner Website ein Sachcomic-Projekt über die Welt der “Big Data”, in der wir uns als User von Diensten wie Google, Facebook und Co. befinden. Den 46-seitigen Comic gibt es zum Durchklicken im Browser, aber auch als kostenlosen Download in verschiedenen Formaten.

Tezuka Fans Talk Back About Digital Manga Kickstarter Campaign
Manga Comics Manga, Deb Aoki
Die Möglichkeit des Crowdfunding für Comicprojekte wird mittlerweile auch von etablierten Verlagen genutzt. Der US-Verlag Digital Manga Publishing hat über Kickstarter bereits mehrere Übersetzungen von Manga aus der Feder von Osamu Tezuka vorfinanziert bekommen. Derzeit läuft eine weitere Kampagne, mit deren Hilfe DMP sechs weitere Tezuka-Serien mit insgesamt 31 Bänden finanzieren will. Dazu sollen 380.000 US-Dollar eingesammelt werden – und diesmal scheint das Vorhaben zu scheitern. Im Web gibt es fundierte und ausführliche Kritik an dem Projekt, der Verlag sah sich gezwungen, nachzubessern und die Hintergründe genauer zu erläutern. Der hier verlinkte Beitrag fasst den aktuellen Stand zusammen und enthält etliche weiterführende Links.

Tags: Crowdfunding | Linktipps | Reportagecomics | Zeitungscomics

 
 

von Thomas Kögel Sonntag, 26. Oktober 2014

Unsere Links der Woche, Ausgabe 31/2014:

 

Eurocomics – Netzwerk europäischer Comic-Festivals gegründet
Comic-Salon Erlangen
Der Comic-Salon Erlangen verkündet die Gründung eines eurpäischen Verbunds von Comicfestivals, dem er natürlich auch selbst angehört. Neben dem Salon besteht „Eurocomics“ – European Comic Festivals Association (ECFA) aus den Festivals von Lodz (Polen), Amadora (Portugal), Turnhout (Belgien) und Neapel (Italien), weitere können beitreten, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Neben Erfahrungsaustausch und Kooperationen soll es auch konkrete gemeinsame Projekte geben, so zum Beispiel eine Ausstellung, die bereits jetzt beim gerade eröffneten Comicfestival von Amadora zu sehen ist: Darin stellt jedes der beteiligten Festivals seine aktuellen Preisträger für das Beste Comicalbum vor.

Lorbeer für Comiczeichner
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Platthaus
Die neu gegründete britische Organisation “Comics Literacy Awareness” (CLAW) hat ihren ersten “Comics Laureate” berufen: Watchmen-Zeichner Dave Gibbons soll in Schulen und auf Bildungsveranstaltungen auftreten und zur Leseförderung durch Comics beitragen. Andreas Platthaus erklärt, worauf das Amt des Laureaten, das eine lange Geschichte hat, zurückgeht.

LastMan – Episode 1 (Season 1)
Reprodukt Blog, Bastien Vivès, Balak, Michaël Sanlaville
Demnächst erscheint bei Reprodukt der erste Band der französischen Serie LastMan, ein Martial-Arts-Comic von Bastien Vivès, Balak und Michaël Sanlaville, der sich als Hommage an Actionmanga und Computerspiele versteht. Auf dem Blog des Verlags wird man die Story auch online lesen können: Die ersten 17 Seiten wurden letzte Woche veröffentlicht, weitere werden in Kürze folgen. Mit dieser Form der Vorab-Veröffentlichung im Netz experimentieren nach und nach etliche Verlage, in Deutschland ist das bislang vor allem Tokyopop mit seinen Online-Manga.

Tim Burtons Batman - Comicspektakel mit Pioniergeist
Moviepilot, Rajko Burchardt
Noch einige Jahre, bevor Hollywood vom Boom der Superheldenfilme erfasst wurde, schuf Tim Burton mit seinem Batman-Film einen “Sommerhit, der seinen Widerspruch aus künstlerischer und kommerzieller Ambition noch heute in sich trägt”. Rajko Burchardt erinnert in seinem lesenswerten Text zum 25-jährigen Jubiläum des Films an dessen von vielen Schwierigkeiten begleitete Produktion und Rezeption.

Action Comics #1 - Verify CGC Certification
CGC Comics
Vor zwei Monaten wurde über eBay eine sehr gut erhaltene Ausgabe von Action Comics #1 aus dem Jahr 1938, dem ersten Auftritt von Superman, für mehr als 3 Millionen US-Dollar verkauft. Die Certify Guaranteed Company, die Zustandsbewertungen von solch teuren Sammlerstücken erstellt, hat dieses Exemplar nun digitalisiert und stellt es online zur Verfügung.

Marvel artists walk through the creation of kickass fight sequences in comics
A.V. Club, Oliver Sava
Ein schöner, ausführlicher Making-Of-Beitrag zeigt an drei Beispielen, wie eine Kampfszene in einem Marvel-Comic entsteht. Für jeweils eine Seite aus den aktuellen Marvel-Serien All-New Ghost Rider, Moon Knight und Secret Avengers werden die einzelnen Abeitsschritte vom Skript bis zur fertigen Seite gezeigt, dazu gibt es Statements der Zeichner und Koloristen.

Manga-filled apartments -- foreigners only need apply
Nikkei Asian Review
In Tokio wird man demnächst in “Manga-Appartments” übernachten können. Die japanische Firma Slow Curve hat mehrere Wohnungen gekauft, die sie nicht nur mit Möbeln, sondern auch mit umfangreichen Mangabibliotheken ausstatten will. Ausländische Besucher (nur an diese dürfen diese Appartments vermietet werden) können sich dann ausgiebig in japanische Comics vertiefen.

 

Tags: Comicfestivals | Comicverfilmungen | Linktipps | Manga | Webcomics

 
 

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