JoomCategories for JoomGallery

JoomGallery Stats for JoomGallery MVC BETA

  •   1453
Comicgate RSS-Feed Comicgate RSS-Feed

Rezis nach Kategorien

Comicgate-Tweets

Eigenveröffentlichungen

Wir publizieren auch im Print!

Comic-Kalender

September 2014 Oktober 2014 November 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
Neue Veranstaltung einsenden Neue Veranstaltung einsenden
Zum Kalender

Partnerlinks





 



 

Home Rezensionen

von Benjamin Vogt Samstag, 29. Dezember 2012

Cover Hellboy 12 Lange Jahre hat Hellboy-Schöpfer Mike Mignola auf diesen Moment hingearbeitet. Mit „Der Sturm” schließt sich nicht nur die jüngste Trilogie, die mit Duncan Fegredos Arbeit als Zeichner an der Serie begann, auch die ganze bisherige Geschichte um den Höllenjungen gipfelt in einem großen Showdown.

Hellboy, der seit seiner Abkehr von der B.U.A.P. auf Solopfaden wandelt, reist nach England, für dessen Erbe er aufgrund des Besitzes des legendären Schwerts Exkalibur verantwortlich zeichnet. Zusammen mit einer Armee Untoter und der Unterstützung seiner Erzfeindin, der Hexe Baba Yaga, zieht er schließlich in einen alles entscheidenden Krieg gegen die Blutkönigin Nimue.

Das Ende ist dramatisch; wie es mit der Serie danach weitergehen könnte, bleibt offen. Zuvor führt Mike Mignola alle Fäden aus vorherigen Storylines, insbesondere aus den beiden ersten Teilen der Trilogie (Band 9: „Ruf der Finsternis”” und Band 10: „Wilde Jagd”) zusammen und bildet einen runden Abschluss. Auch viele Nebenfiguren dürfen in mehr oder weniger kleinen Rollen nochmals auftreten.

Seite aus Hellboy 12 In dem ganzen Geflecht aus Mythen-, Märchen- und Pulpversatzstücken fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten – erst Recht, wenn man jeden Band mit einigen Monaten Pause dazwischen liest. Hellboy ist eine Serie, die stark von ihrer von langer Hand im Voraus geplanten Kontinuität profitiert. Mignola denkt immer etliche Storylines voraus und das merkt man auch.

Begeistert bin ich auch immer noch den Zeichnungen von von Duncan Fegredo, der Mignola aus meiner Sicht mehr als überzeugend vertritt. In Kombination mit der erstklassigen Kolorierung des erfahrenen Dave Stewart wird jede Seite zu einer echten Augenweide. Wenn es nach mir ginge, würde ich die beiden gerne auch in Zukunft weiter an Hellboy sehen.

ANZEIGE

Wie es mit der Handlung nach dem spektakulären Finale weitergehen wird und welche Stilrichtung die Serie ab sofort einschlagen wird, das bleibt abzuwarten. Ich bin gespannt.

 

Wertung: 8 von 10 Punkten

Fulminanter (vorläufiger) Abschluss, der viele aufgeworfene Handlungsstränge aufgreift und zu einem würdigen Ende bringt

 

Hellboy 12: Der Sturm
Cross Cult, August 2012
Text: Mike Mignola
Zeichnungen: Duncan Fegredo
Übersetzung: Frank Neubauer
192 Seiten, farbig, Hardcover
Preis: 22 Euro
ISBN: 978-3-86425-035-4
Leseprobe

Jetzt bei amazon.de anschauen und bestellen!

Abbildungen: © der dt. Ausgabe: Cross Cult



Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy

Ähnliche Artikel

  • Sprite 1 - Schwarze Flut

    Die Apokalypse mal wieder: Erst sind es nur ein paar merkwürdige schwarze Flocken, die vom Himmel fallen, doch rasch ist in Yugo Ishikawas Sprite ganz Tokyo verschwunden. Nach einem heftigen Erdbeben und einer mysteriösen schwarzen Flut bleibt von der Millionenstadt erst einmal nichts übrig als der 42. Stock eines Hochhauses.

    - 09.07.2014
  • Mouse Guard: Herbst 1152

    MouseguardMouse Guard handelt von einer organisierten, vermenschlichten Gesellschaft der Mäuse im mittelalterlichen Jahr 1152. Als Hauptfiguren dienen die drei Mitglieder der Mäusewache Lieam, Kenzie und Saxon, die geschworen haben, das Reich der Mäuse zu schützen. Zu diesem Reich gehören unter anderem auch das idyllische Städtchen Barkstone und die Festung Lockhaven. Doch nicht nur, aus Sicht der Mäuse, riesige Schlangen und Krabben zählen zu den Lebewesen, die zur direkten Bedrohung führen, auch untereinander führt die Mäusezivilisation Krieg, denn die Armee der Schwarzen Axt macht sich auf den Weg, Lockhaven einzunehmen. Die vielleicht letzte Rettung der drei Mäusewächter ist ein lange verschollener, legendärer Krieger ...

    - 14.05.2008
  • B.U.A.P. 9 - Die schwarze Göttin

    Man erinnere sich: Die Agentin Liz Sherman wurde im achten Band der Serie entführt und ihre Kollegen versuchen nun krampfhaft, sie zu finden. Dass ihr Entführer ein Magier ist und schon erfolgreich den Helden Lobster Johnson bekämpfte, macht das Ganze nicht einfacher. Doch es gelingt ihnen, die Spur aufzunehmen und so reisen sie mit militärischer Unterstützung zur chinesisch-russischen Grenze. Doch der Gegner kommt von unerwarteter Seite und auch ihren neuen Verbündeten hätten sich Kate Corrigan, Johann Kraus und Abe Sapien gewiss anders vorgestellt. Und obendrein werden sie vor eine folgenreiche Wahl gestellt.

    - 25.05.2011
  • Steam Noir - Das Kupferherz 1

    Manchen Lesern und Fans dürfte dieser Comic nicht gänzlich unbekannt sein, da er schon vorab in Fortsetzungen im Magazin Comix erschien. Nur hat man hier nun den kompletten Band in einer sehr viel schöneren Aufmachung vorliegen. Qualitativ ist an den Cross-Cult-Veröffentlichungen kaum etwas auszusetzen, was Papier, Bindung und Zusatzmaterial betrifft. Hier sind einige Anhänge zu den Storyhintergründen und eine kleine Galerie angefügt.

    - 22.12.2011
  • Hino Horror 1 und 2
     Horror im Comic ist in den letzten Jahren wieder zunehmend populär geworden. Keine Frage, Comics mit Zombies, Monstern oder Geistern können Spaß machen -- aber verursachen sie wirklichen Horror? Vermitteln sie Grauen, Unbehagen, machen Sie Gänsehaut? Eher selten.
    Einer, der tatsächlich Horrorcomics zu Papier bringt, die den Leser verstören und ihm auf den Magen schlagen, ist der japanische Mangaka Hideshi Hino. Shodoku, das Manga-Label des Verlags Schreiber & Leser, widmet ihm eine eigene Reihe namens Hino Horror, in der bisher zwei abgeschlossene Bände veröffentlicht wurden. - 19.08.2007