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(Vortrag/Diskussion)
von Christopher Bünte Montag, 14. Dezember 2009
Ohne sich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen, kann man sagen, dass John Constantine eine Ikone des US-Horror-Comics ist. Von Alan Moore als Nebenfigur in Swamp Thing erdacht, Ende der 1980er Jahre von Jamie Delano ausgeprägt und später von zahlreichen anderen Autoren geschliffen und poliert, hat es der Straßenmagier John Constantine inzwischen sogar auf die Kinoleinwand geschafft. Viele bekannte Namen waren im Laufe der Zeit tätig an dem Ermittler mit Trenchcoat und Zigarette. Da wären beispielsweise Garth Ennis (Preacher), Warren Ellis (Transmetropolitan), Neil Gaiman (Sandman) oder Brian Azzarello (100 Bullets) – um nur einige zu nennen. Man könnte behaupten, dass sich bei Hellblazer ein Haufen Leute getummelt hat, die mittlerweile in der internationalen Comicwelt Rang und Namen haben. Bei Vertigo, dem erfolgreichen Erwachsenen-Imprint von DC Comics, erscheint Hellblazer seit dessen Entstehen im Januar 1988. Hellblazer und DC Vertigo – das ist eine lange und eng verwobene Erfolgsgeschichte.
Hellblazer 7: Die schrecklichen Kinder
Panini Comics, Oktober 2009
Text: Mike Carey
Zeichnungen: Steve Dillon, Leonardo Manco, Marcelo Frusin, Giuseppe Camuncoli
Übersetzung: Gerlinde Althoff
164 Seiten; SC mit Faltcover; vierfarbig; 16,95 Euro
ISBN 9783866077737

Abbildungen: © Panini Comics
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Kommentare (2)

geschrieben von ben, am 14. Dezember 2009 um 20.23 Uhr
Hab den Band gerade gestern gelesen und muss dir beipflichten, Christopher: Mittelmäßige Story, man vermisst den guten alten John Constantine. Ohnehin finde ich Mike Careys Run insgesamt eher schwach...
geschrieben von Mike, am 18. Dezember 2009 um 16.22 Uhr
Nun, ich fand die Story recht interessant. Dadurch gerät mal etwas andere Unordnung in Constantines Leben. Ich für meinen Teil bin äußerst gespannt, wie die Story weitergeht.
Und dass es sich um eine durchschnittliche Episode der Serie handelt, kann ich noch nachvollziehen. Die Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich.
Die Bemerkung, dass dem Alten nichts Neues hinzugefügt wird hält jedoch nach meinem Dafürhalten keiner Argumentation stand. John Constantin schlägt sich mit seiner eigenen Brut herum. Wenn das nichts Neues ist, dann überrascht mich das doch sehr. Es ist eben nicht wieder irgendein Dämon, der sich John Constantine in den Weg stellt. Das halte ich durchaus für etwas Neues. Gerade diese Abwandlung macht die Story für mich zu einer guten.
Aber wie gesagt: Geschmäcker sind verschieden.
Und dass es sich um eine durchschnittliche Episode der Serie handelt, kann ich noch nachvollziehen. Die Geschmäcker sind schließlich unterschiedlich.
Die Bemerkung, dass dem Alten nichts Neues hinzugefügt wird hält jedoch nach meinem Dafürhalten keiner Argumentation stand. John Constantin schlägt sich mit seiner eigenen Brut herum. Wenn das nichts Neues ist, dann überrascht mich das doch sehr. Es ist eben nicht wieder irgendein Dämon, der sich John Constantine in den Weg stellt. Das halte ich durchaus für etwas Neues. Gerade diese Abwandlung macht die Story für mich zu einer guten.
Aber wie gesagt: Geschmäcker sind verschieden.
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