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von Benjamin Vogt Samstag, 11. Dezember 2010
Autor Greg und Zeichner Michel-Blanc Dumont versetzen uns mit ihrer Comicserie Colby zurück in die goldenen 50er Jahre. Als Männer noch richtige Männer waren und sich als Fliegerasse oder Privatdetektive verdingten. Die ehemaligen Airforce-Piloten Colby, Warsow und Delaney sind solche Typen. Nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Dienst entlasten, planen die drei Freunde eine private Fluggesellschaft zu gründen. Das Geld dazu soll eine eigens eingerichtete Detektei einbringen.
Die Fortsetzung der Albenreihe, deren erste zwei Teile bereits Anfang der 90er Jahre bei Ehapa erschienen, lässt sich auch ohne Vorwissen lesen, da ein abgeschlossener Fall behandelt wird. Das Grundthema ist simpel, die Figuren recht stereotyp gestrickt. Das Flair der 50er Jahre trifft dieser Comic aber doch recht gut. Die Handlung kann man als klassischen Kriminalthriller mit leichten Anleihen ans Abenteuergenre bezeichnen. Genau wie die detailreichen Zeichnungen Dumonts bewegt sich der Plot von „Bomber über Mexiko“ auf einem ordentlichen Niveau, ohne dabei aber ein überwältigendes Leseerlebnis zu bieten. Ein solides und handwerkliches Werk für einige unterhaltsame Minuten findet man hier aber allemal.
Wer einen abgeschlossenen Detektivfall mit Retrocharme erwartet, ist bei diesem Album genau richtig
Wertung: ![]()
Colby 3 - Bomber über Mexiko
Finix Comics, Oktober 2010
Text: Greg
Zeichnungen: Michel Blanc-Dumont
48 Seiten, farbig, Softcover
Preis: 11,80 Euro
ISBN:
Leseprobe
Abbildungen der dt. Ausgabe: © Finix Comics















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Die erste Ausgabe von Winzling wurde bereits 1997 vom ersten Splitter-Verlag veröffentlicht. Finix hat sich jetzt dazu entschlossen, die damals abgebrochene Serie nicht wie gewohnt fortzuführen, sondern alle drei Alben von Beginn komplett im einheitlichen HC-Format und mit neuem Cover zu publizieren.
Der Wecker reißt dich an einem dunklen, nasskalten Arbeitstag früh morgens aus dem Schlaf, du wälzt dich aus dem Bett, schlurfst gähnend in die Küche, um dir ein heißes Getränk zu machen. Dann lässt du dich damit in einem bequemen Sessel nieder, kuschelst dich in eine Wolldecke, während der Regen ans Fenster prasselt, und setzt ein Headset auf. Weiter musst du nicht. Zur Arbeit geht nämlich dein Surrogat, eine perfekte technische Kopie. Die physische Idealausgabe von dir, die nicht müde oder krank wird, deren Muskeln nicht erschlaffen und deren Bauchumfang nie wächst. Und du steuerst diesen Fleisch gewordenen (bzw. fleischlich wirkenden) Avatar mittels deiner Gedanken, erlebst die Welt durch seine Augen und Ohren. Als ob du dabei wärst – und irgendwie bist du es ja auch. Nur ersparst du dir all die Unanehmlichkeiten des Alltags … Klingt verlockend, nicht wahr?
- 01.11.2009
Was kommt dabei heraus, wenn sich der Szenarist von Aquablue, Thierry Cailleteau, und der Schöpfer von Universal War One, Denis Bajram, zusammenschließen? Mit recht hoher Wahrscheinlichkeit ein solider Sci-Fi-Comic. Als ein solcher lässt sich Cryozone, dessen Untertitel auch „Zombies im Weltall“ lauten könnte, auch am treffendsten umschreiben.
Salleck Publications veröffentlicht die Gesamtausgabe der klassischen Spirit-Geschichten; allerdings nicht chronologisch, sondern abwechselnd immer ein Band von Will Eisner, dann ein Band eines Zeichners, der Eisner vertreten hat, während dieser im Kriegsdienst war.