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von Benjamin Vogt Freitag, 06. Januar 2006
Wie bemerkenswert die Umsetzung dieser vom Goethe-Institut und der Kulturstiftung des Bundes unterstützten Idee gelang, davon kann man sich im Comicalbum "Cargo" aus dem Avant-Verlag überzeugen. Die sechs darin abgedruckten Geschichten der drei deutschen (Tim Dinter, Jan Feindt und Jens Harder) und der drei israelischen Autoren (Rutu Modan, Guy Morad und Yirmi Pinkus) könnten kaum unterschiedlicher sein, was mal wieder sehr schön zeigt, über welche Vielfalt an Interpretationen und Darstellungsformen das Medium Comic verfügt, um ein und dieselbe Thematik zu behandeln.
Recht ungewöhnlich und stilistisch komplett unterschiedlich kommen die drei Erzählungen der Gastautoren, die Deutschland besuchten, daher. Rutu Modan lässt ihre Eindrücke von unserem Land einfach in ganzseitigen, unkommentierten Illustrationen stehen, Yirmi Pinkus untermalt mit Bildern aus Deutschland Paul Celans Gedicht "Todesfuge", bzw. helfen ihm die Verse in diesem Fall, seine Geschichte zu transportieren, und Guy Morad erzählt in einer melancholischen Episode mit Hilfe eines fiktiven Charakters von Liebe, Alleinsein und Freundschaft vor zeitgeschichtlichen Hintergründen.
Zu diesem Band gibt es übrigens parallel auch eine englischsprachige Version, ebenfalls beim Avant-Verlag.
Cargo: Comicreportagen Israel - Deutschland
Avant-Verlag
144 Seiten; zweifarbig; 20x28 cm; 19,95 €
ISBN: 3-9809428-7-2

Bildquelle: www.avant-verlag.de
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wohlhabender Händler, der sich nur mit einem Handtuch kleidet und im
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