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von Benjamin Vogt Mittwoch, 06. Februar 2013
Fast zeitgleich zum finalen Schicksal Hellboys (Hellboy 12 - Der Sturm) bekommt der deutschsprachige Leser auch das Zyklus-Finale der B.U.A.P. präsentiert, jener Ablegerserie, die sich durch einen fantastischen Mix aus Abenteuer, Horror und Fantasy auszeichnet.
Im zehnten Band, "König der Furcht", schließen Mike Mignola und John Arcudi den Kreis, der sich schon ganz früh mit der Thematik rund um die sogenannte Froschplage öffnete. Doch nicht nur diese uralten Froschwesen tauschen hier als globale Bedrohung auf, "König der Furcht" ist gewissermaßen eine Wiederkehr vieler bisheriger Motive der Serie: Die Schwarze Flamme, die Hyperboreaner, Lobster Johnson oder Liz Shermans Bestimmung als Retterin der Erde.
All diese Elemente werden von Mignola und Arcudi, zugegeben etwas unvermittelt, nochmals aus dem Hut gezaubert und mit einem gigantischen, grotesken Monster à la Lovecraft ergänzt. Neben dem fulminanten Showdown, der eine tiefe Zäsur für die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen darstellen dürfte, gönnen die Autoren der Handlung auch kleine Momente abseits des Hauptgeschehens.
So dürfen kurz vor dem Finale sogar noch einmal die ehemaligen Mitglieder Hellboy und Roger der Homunkulus in Erscheinung treten. Ein toller Moment, der daran erinnert, dass es bei allem Abenteuer bei dieser Reihe um die interessanten Figuren geht. Abe Sapien, Liz Sherman, Johann Kraus und viele weitere kleine und große Nebendarsteller wurden über die Jahre hinweg einfach sehr gut herausgearbeitet. Nicht zuletzt hat dieser Aspekt für mich, neben den starken Stories und den wunderbaren Zeichnungen von Guy Davis schon lange dazu geführt, dass B.U.A.P. sich erfolgreich von seiner Ur-Serie Hellboy lösen und einen völlig eigenständigen Kosmos generieren konnte.
Die Erwähnung, dass mit "König der Furcht" der erste Zyklus endet, legt natürlich nahe, dass diesem ein zweiter folgen wird. Für diesen hat Cross Cult einen weiteren dicken "Geschichten aus dem Hellboy-Universum"-Band geplant.
Zuvor soll 2013, ebenfalls in gebündelter Form, aber auch noch ein Mix aus Comics aus der Zeit vor dem zweiten Zyklus erscheinen. Dass es mit der B.U.A.P. in diesem Jahr tatsächlich so schnell weitergeht, kann man sich nur wünschen.
Wertung: ![]()
Starkes Finale ohne Schwächen, der nächste Zyklus kann kommen
B.U.A.P. 10 - König der Furcht
Cross Cult, Oktober 2012
Text: Mike Mignola, John Arcudi
Zeichnungen: Guy Davis
Übersetzung: Frank Neubauer
160 Seiten, farbig, Hardcover
Preis: 19,80 Euro
ISBN: 978-3-942649-30-8
Leseprobe
Abbildung aus der US-Originalausgabe: © Dark Horse















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Rezensionen




Mit dem vierten Band komplettieren sich die Vorlagen zum 1. Sin-City-Film (dem Inhalt von Band 2 begegnet man allerdings erst im 2. Film).
30 Days of Night ist zweifelsohne als moderner Horror-Klassiker zu bezeichnen, eine Marke, die sich nicht nur aufgrund des in den vergangenen Jahren aufgetretenen, medialen Vampir-Booms festgesetzt hat.
Nach Sin City und 300 legt Cross Cult nun also auch Hard
Boiled, ein weiteres Werk von Frank Miller, als edle Gesamtausgabe neu auf. Die
ursprünglich dreiteilige US-Serie lässt sich am ehesten als eine überbordende, pompös
inszenierte Kurzgeschichte begreifen, in der ausgefeiltes Storytelling und
tiefgehende Dialoge bewusst in den Hintergrund gerückt sind und Miller viel
über großflächige, spektakuläre Szenen mit dem Leser kommuniziert. 