JoomCategories for JoomGallery

JoomGallery Stats for JoomGallery MVC BETA

  •   1453
Comicgate RSS-Feed Comicgate RSS-Feed

Rezis nach Kategorien

Comicgate-Tweets

Eigenveröffentlichungen

Wir publizieren auch im Print!

Comic-Kalender

November 2014 Dezember 2014 Januar 2015
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31
Neue Veranstaltung einsenden Neue Veranstaltung einsenden

Partnerlinks





 



 

Home Rezensionen

von Benjamin Vogt Mittwoch, 06. Februar 2013

alt

buap10a Fast zeitgleich zum finalen Schicksal Hellboys (Hellboy 12 - Der Sturm) bekommt der deutschsprachige Leser auch das Zyklus-Finale der B.U.A.P. präsentiert, jener Ablegerserie, die sich durch einen fantastischen Mix aus Abenteuer, Horror und Fantasy auszeichnet.

Im zehnten Band, "König der Furcht", schließen Mike Mignola und John Arcudi den Kreis, der sich schon ganz früh mit der Thematik rund um die sogenannte Froschplage öffnete. Doch nicht nur diese uralten Froschwesen tauschen hier als globale Bedrohung auf, "König der Furcht" ist gewissermaßen eine Wiederkehr vieler bisheriger Motive der Serie: Die Schwarze Flamme, die Hyperboreaner, Lobster Johnson oder Liz Shermans Bestimmung als Retterin der Erde.

All diese Elemente werden von Mignola und Arcudi, zugegeben etwas unvermittelt, nochmals aus dem Hut gezaubert und mit einem gigantischen, grotesken Monster à la Lovecraft ergänzt. Neben dem fulminanten Showdown, der eine tiefe Zäsur für die Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen darstellen dürfte, gönnen die Autoren der Handlung auch kleine Momente abseits des Hauptgeschehens.

Seite aus B.U.A.P. 10 So dürfen kurz vor dem Finale sogar noch einmal die ehemaligen Mitglieder Hellboy und Roger der Homunkulus in Erscheinung treten. Ein toller Moment, der daran erinnert, dass es bei allem Abenteuer bei dieser Reihe um die interessanten Figuren geht. Abe Sapien, Liz Sherman, Johann Kraus und viele weitere kleine und große Nebendarsteller wurden über die Jahre hinweg einfach sehr gut herausgearbeitet. Nicht zuletzt hat dieser Aspekt für mich, neben den starken Stories und den wunderbaren Zeichnungen von Guy Davis schon lange dazu geführt, dass B.U.A.P. sich erfolgreich von seiner Ur-Serie Hellboy lösen und einen völlig eigenständigen Kosmos generieren konnte.

ANZEIGE

Die Erwähnung, dass mit "König der Furcht" der erste Zyklus endet, legt natürlich nahe, dass diesem ein zweiter folgen wird. Für diesen hat Cross Cult einen weiteren dicken "Geschichten aus dem Hellboy-Universum"-Band geplant.
Zuvor soll 2013, ebenfalls in gebündelter Form, aber auch noch ein Mix aus Comics aus der Zeit vor dem zweiten Zyklus erscheinen. Dass es mit der B.U.A.P. in diesem Jahr tatsächlich so schnell weitergeht, kann man sich nur wünschen.

 

Wertung: 9 von 10 Punkten

Starkes Finale ohne Schwächen, der nächste Zyklus kann kommen

 

B.U.A.P. 10 - König der Furcht
Cross Cult, Oktober 2012
Text: Mike Mignola, John Arcudi
Zeichnungen: Guy Davis
Übersetzung: Frank Neubauer
160 Seiten, farbig, Hardcover
Preis: 19,80 Euro
ISBN: 978-3-942649-30-8
Leseprobe

Jetzt bei amazon.de anschauen und bestellen!

Abbildung aus der US-Originalausgabe: © Dark Horse



Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy

Ähnliche Artikel

  • Sin City 6
    Der vorletzte Band der Sin-City-Reihe ist vor kurzem erschienen. Diesmal mit elf Kurzgeschichten, unter anderem der Balkonszene aus dem ersten Film, und einem Wiedersehen so mancher alter Bekannter wie Marv (!) oder Dwight.
    Und gerade auf wenigen Seiten offenbart sich Millers Erzählkunst. - 19.08.2006
  • Sin City 4: Dieser feige Bastard
    Mit dem vierten Band komplettieren sich die Vorlagen zum 1. Sin-City-Film (dem Inhalt von Band 2 begegnet man allerdings erst im 2. Film). 
    Eines der schönen Dinge an Sin City ist, dass die Bände unabhängig voneinander sind, so dass man auch mittendrin einsteigen kann. Und das lohnt sich auf alle Fälle auch bei "Dieser feige Bastard", der zum ersten Mal in der Reihe mit Farbe aufwartet - allerdings nur gelb, und auch nur, wenn besagter Fiesling auftaucht. - 27.11.2005
  • Roland, Ritter Ungestüm 1
     Gesamtausgaben von Comicklassikern haben derzeit ja Hochkonjunktur. Auch Cross Cult nutzt die Gelegenheit und fördert mit Roland, Ritter Ungestüm eine lang verschollene Comicreihe zu Tage. Dass die Serie des belgischen Künstlers François Craenhals in guten Händen liegt, beweisen frühere Publikationen älterer Stoffe, die Cross Cult bereits in adäquater Weise berarbeitete und komplett veröffentlichte: Andrax, Torpedo, Thomas der Trommler oder Hombre; nun folgt also Craenhals Ritterserie, die er 1966 unter dem Originaltitel Chevalier Ardent entwickelte und damals gerade beim jugendlichen Zielpublikum sehr gut ankam. - 18.04.2010
  • The Life Eaters

     Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, Deutschland hat gewonnen. Gelingen konnte ihnen dies allerdings nur, weil im Juni 1944, kurz vor dem Sieg der Alliierten (zu dem es ja in der Realität dann auch kam), die nordischen Götter wahrhaftig auftauchten und den Krieg zugunsten der Nazis entschieden. Jahre später ist das erscheinen der Asen noch immer ungeklärt, die echte Identität der Götter ungewiss. Die Nationalsozialisten sind nunmehr nur noch formal die herrschende Gruppierung, denn eigentlich sind Odin und Thor die amtierenden Machthaber. Amerika ist wie weite Teile der Weltkarte okkupiert worden, lediglich verzweifelte Kampfhandlungen um die Freiheit führen wenige US-Soldaten noch. Unter ihnen befindet sich  auch Chris Turing, der sich zu Beginn des Bandes in einem U-Boot mit dem verbündeten Loki befindet, derm einzigen der Götter, der sich gegen seinesgleichen stellt.

    - 30.07.2009
  • Andrax 5: Gnadenlose Jagd

     Es ist vollbracht, die fünfteilige, neu bearbeitete Andrax-Gesamtausgabe liegt jetzt also komplett vor. Auch wenn die Stories aus den 70ern an vielen Stellen vornehmlich durch hölzerne Dialoge und übertriebene Handlungen auffallen, so beweist die spanisch-deutsche Koproduktion von Autor Peter Wiechmann und Zeichner Jordi Bernet dennoch, dass überbordende s/w-Fantasycomics auch heute noch ihren verdienten Platz innehaben können.

    - 16.04.2009