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von Thomas Kögel Freitag, 07. Juli 2006
Stattdessen wirkt es stellenweise so, als hätten die Autoren eine brauchbare Geschichte im Ärmel gehabt, die dann mit mehr oder weniger großen Anpassungen in das oben erwähnte Korsett gezwungen werden musste. Da muss es dann halt unvermittelt zu regnen beginnen, an irgendeiner unpassenden Stelle wird mal eben Kant erwähnt, und wenn man schon mal dabei ist, kann man auch noch einen verrückten Professor durchs Bild marschieren lassen. Und schließlich gilt es, die Geschichte auf sechs Seiten zu strecken oder zu schrumpfen, je nachdem.
Am besten klappt die Umsetzung dieser Vorgaben beim Comic von Magnus Siemens und Jan Brauer. Die nehmen den Ball sozusagen volley und albern hemmungslos drauflos: Immanuel Kant wird zum geklonten Super-Schiri, der außer Kontrolle gerät und nur vom "Cyber-Wilhelm" wieder eingefangen werden kann. Der Professor meint gegen Ende, als alles immer verwirrender wird, lapidar:"Lass mal fünfe grade sein. Wir haben immerhin nur sechs Seiten zur Verfügung. "

11x Fußball. Ein verrückter Professor, der Regen und die Kant'sche Maxime
INKplosion
11 Kurzgeschichten von Alexander Gellner, Regina Haselhorst, Rainer Jentsch, Beni Merk, Phillip S. Neundorf (Autor: Kent Lafter), Alexander Raphelt, Steffi Schütze (Autor Yann Krehl; Tusche und Farbe: Mana), Helmut Schulz, Magnus Siemens (Autor: Jan Brauer), Sven Strangmeyer (Autor: Yann Krehl) und Michael Vogt.
84 Seiten, farbig, Prestige-Format; 9,80 Euro
--> bei INKplosion bestellen
Bildquelle: www.inkplosion.de
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Gestern traf im WM-Halbfinale die deutsche Mannschaft mal wieder auf Italien. Ein Fußball-Klassiker, diese Begegnung. Vor allem, wenn man Menschen fragt, die schon die WM 1970 in Mexiko bewusst miterlebten. Das damalige Halbfinale, bei dem die Italiener in der Verlängerung gewannen, gehört für viele zu den besten WM-Partien der Geschichte. Und wer es gesehen hat, wird sich noch erinnern, wo das war und wie er es erlebt hat.
- 05.07.2006
Erik ist ein deutschsprachiger Künstler, der vielen vielleicht bereits bekannt ist durch seine Zeitreise-Historien-Epos Deae Ex Machina, das er ursprünglich als Webcomic gestartet hat (und auch bis heute weiterführt), das aber seit geraumer Zeit ebenso fester Bestandteil des Magazins Comix ist, wo die Geschichte als Fortsetzungscomic erstmals in gedruckter Form erscheint. Neben diesem bereits beeindruckenden Mammutprojekt (für mich regelmäßig das Highlight des Comix-Magazins), legte der fleißige Saarländer unlängst sein erstes richtiges Comicalbum bei Epsilon vor.
Mit dem ersten Band von Seide und Schwert betritt der vor zwei Jahren
ins Leben gerufene Splitter Verlag Neuland: Nach vielen Lizenzausgaben
französischer Comics legt er erstmals eine Eigenproduktion vor und
folgt gleichzeitig dem aktuellen Trend, Stoffe zu adaptieren, die
bereits als Roman erfolgreich waren. In diesem Fall handelt es sich um
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- 10.11.2008
Spätestens seit Walk the Line
im Kino lief, kann man guten Gewissens von »Cashmania« reden. Franz Dobler, Autor der Cash-Biographie The Beast In Me,
verwendet diese Vokabel in seinem Vorwort zu Reinhard Kleists Comicbiographie Cash - I see a darkness. Cashmania. Ein Ausdruck für die allgemeine
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Lange haben wir auf diesen Comic warten müssen, schließlich wurde schon vor über einem Jahr im